Das COS - Certificate of Open Studies

Was ist ein COS?

Abkürzungen gibt es viele in der Weiterbildung. Auf Hoschulstufe gibt es seit Kurzem eine neue: das COS.

Wer eine Weiterbildung sucht, ist schon einigen Abkürzungen begegnet. Auf Hochschulstufe sind dies, das:

Nun begegnen Weiterbildungswillige einer neuen Art von Weiterbildungsprogramm: dem Certificate of Open Studies (COS).

Was ist ein COS?

Das COS - Certificate of Open Studies

Weiterbildungsprogramme, die ohne Hochschulabschluss zugänglich, meist als E-Learning statt finden und von der ETH Lausanne (EPFL) durchgeführt werden, heissen COS: Certificate of Open Studies.

Ein Certificate of Open Studies ist ein universitäres Weiterbildungsprogramm, das an der ETH Lausanne (Ecole polytechnique fédérale de Lausanne EPFL) angeboten wird. Die rechtliche Grundlage bietet die Verordnung der ETH-Schulleitung vom Dezember 2016.

Die COS sind auf spezifische Fragestellungen ausgerichtet und entsprechen mindestens zehn ECTS-Punkten (einige Angebote bis zu 29 ECTS-Punkten).

Die Weiterbildungsprogramme gelten als offen, weil sie anders als CAS & Co. keinen Hochschulabschluss voraussetzen. Gewisse fachliche Kompetenzen können aber vorausgesetzt werden.

Die Lehrgänge werden meist als E-Learning angeboten.

Vorreiterin ist die Extension School der ETH Lausanne (EPFL), die zahlreiche Angebote führt, um digitale Kompetenzen auf- und auszubauen. Dazu gehören E-Learnings zu den Grundlagen des Internets und der Data Science sowie weiterführende Programme in Machine Learning, Coding oder Web Development.

Zu den Pionieren gehört weiter die Forschungsanstalt Eawag (Eidgenössische Anstalt für Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Gewässerschutz), die ebenfalls zum ETH-Bereich gehört und damit der gleichen Verordnung untergeordnet ist wie die ETH Lausanne. Im COS des Eawag wird Grundlagenwissen durch einen MOOC (massive open online learning course) vermittelt und anschliessend in einer Projektarbeit im Feld oder Labor vertieft und angewandt.

Finde dein Certificate of Open Studies (COS)-Weiterbildungsprogramm bei eggheads.

Wenn du bei der Wahl deiner nächsten Weiterbildung weitere Unterstützung benötigst, wird dir dieser Blogbeitrag weiterhelfen: So findest du die richtige Weiterbildung.

Bleib neugierig.

 

Buchhaltungskurs besuchen und die Unternehmensfinanzen im Griff haben

Ratgeber Buchhaltungskurs: Auf Du und Du mit Soll und Haben

Mit der Buchhaltung hast du die Zahlen in deinem Unternehmen im Griff. Aber welcher Buchhaltungskurs bereitet am besten darauf vor? eggheads.ch hilft dir mit diesem Ratgeber, den Überblick über das üppige Weiterbildungsangebot zu bekommen.

 

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Buchhaltungskurs besuchen und die Unternehmensfinanzen im Griff haben

In einem Buchhaltungskurs lernst du Soll an Haben – und noch mehr.

Wenige Berufsstände rufen bei vielen ein so starkes – meist klischiertes – Bild hervor wie der Buchhalter (und das gilt tatsächlich für die männliche Berufsbezeichnung). Zu nutze macht sich dies auch die Unterhaltungsbranche, man denke an Charaktere wie Chandler in der Serie “Friends” oder Leo Bloom im Film “The Producers” (mehr).

In ihren Unternehmen haben Buchhalterinnen und Buchhalter aber eine wichtige Aufgabe: mit der Buchhaltung haben sie ein wichtiges Instrument der Unternehmensführung in der Hand und ermöglichen es damit, die Finanzen im Griff zu behalten und das Unternehmen zu steuern.

 

Buchhalter: Aufgaben und Anforderungen

In der Schweiz sind gemäss LinkedIn rund 6000 Personen in der Buchhaltung tätig, sei es als Sachbearbeiter Rechnungswesen, Buchhalter mit eidg. Fachausweis oder Leiter Buchhaltung. Oft sind Buchhalter und Buchhalterinnen auch für weitere Aufgaben zuständig wie die Assistenz oder Personaladministration.

Wie Stichproben in Stellenausschreibungen zeigen erwarten Arbeitgeber von ihren Buchhaltern meist, dass sie das Hauptbuch sowie die Hilfsbücher führen. Zu letzteren gezählt werden am häufigsten die Kreditoren und Debitoren. Weitere Aufgaben in der Buchhaltung:

  • Zahlungsverkehr inkl. Mahnwesen
  • Verbuchung der Wareneingänge
  • Kontoführung
  • MwSt.-Abrechnung
  • Monats- und Jahresabschlüsse.

Vorausgesetzt werden häufig eine abgeschlossene kaufmännische Grundausbildung sowie eine Weiterbildung zur Fachfrau/Fachmann Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. Fachausweis.

 

Die Finanzbuchhaltung: Pflicht für Unternehmen

Für juristische Personen sowie für Einzelunternehmen und Vereine ab 500’000 Franken Umsatz im Jahr ist die Buchhaltung und Rechnungslegung Pflicht. Das schreibt das Schweizerische Obligationenrecht (Art. 957ff) vor (Gesetzesauszug).

Damit verbunden sind weitere Pflichten wie das Erstellen von:

  • Inventar
  • Bilanz und
  • Erfolgsrechnung mit sämtlichen Belegen.

Weitere Informationen.

 

Buchhaltungskurs gesucht? Das musst du wissen

Das Angebot an Kursen, Seminaren und Lehrgängen in Finanz-und Rechnungswesen ist umfassend. eggheads hilft dir mit diesem Ratgeber, den Überblick zu bekommen, so dass du die richtige Weiterbildung findest.

 

An wen sich Buchhaltungskurse richten

An Anfänger, Einsteiger und “Dummies”

Crashkurse und Buchhaltungskurse für Einsteiger richten sich an alle, die mit den Aufgaben und Techniken der Buchführung nicht vertraut sind und sich die notwendigen Grundlagen aneignen wollen – seien es gesetzliche Grundlagen nach dem Obligationenrecht (OR) oder die Grundsätze ordnungsmässiger Buchführung und Rechnungslegung. Zum A und O gehören z.B. weiter auch, wie man Bilanzen und Erfolgsrechnungen gliedert oder einen Kontenplan erstellt. In einem Einsteigerkurs lernen Teilnehmer auch, wie man typische Geschäftsfälle verbucht und einen Jahresabschluss vorbereitet. Als Einsteiger solltest du gern mit Zahlen arbeiten sowie einige Rechenregeln und -verfahren wie das Dreisatz- oder Prozentrechnen beherrschen. Meist stehen dir mit diesen Vorkenntnissen die Buchhaltungskurse für Anfänger offen.

An Wiedereinsteiger

Wer den Wiedereinstieg in die Buchhaltung sucht oder seine Kenntnisse in Finanz- und Rechnungswesen wieder auffrischen möchte, findet kurze und intensive Buchhaltungskurse, die meist eine Bezeichnung wie Refresher oder Brush-up tragen. In sehr kurzer Zeit – zwischen einzelnen Lektionen und wenigen Abend – werden in der Regel die wichtigsten Grundlagen und Zusammenhänge der Buchhaltung wiederholt und die aktuellen Rahmenbedingungen aufgearbeitet. So werden Teilnehmer wieder fit in allen Fragen des Accountings.

An Vereine, Selbstständige oder KMU

Wenn du kein professioneller Buchhalter bist und zum Beispiel in einem Verein als “Säckelmeister” die Verantwortung für die Finanzen trägst oder als kaufmännischer Allrounder in einem KMU die Buchhaltung führst, findest du dafür spezifische Buchaltungskurse und -seminare. Sie sind inhaltlich meist sehr verwandt mit den Angeboten für Einsteiger (vgl. oben) und vermitteln das Einmaleins von den gesetzlichen Grundlagen und Bewertungsvorschriften über die doppelte Buchhaltung bis zu Abgrenzungen und zum Jahresabschluss. In der Regel wirst du in solchen Weiterbildungen auch mit einem Buchhaltungsprogramm arbeiten. Einfache Excel-Kenntnisse helfen dir ebenfalls weiter.

An Fortgeschrittene

Falls du einen Buchhaltungskurs für Anfänger hinter dir hast, kannst du deine Kenntnisse in der Finanzbuchhaltung (Fibu) weiter vertiefen. Zu den Themen, die in der Praxis regelmässig auftauchen, gehören Personalaufwand, Abschreibungen oder Abgrenzungen und Rückstellungen.

Wer eine weiterführende Weiterbildung besucht, kann danach beispielsweise:

  • praxisrelevante Bilanzierungsfragen richtig lösen
  • die aktuellsten Sozialversicherungsabzüge anwenden
  • den Personalaufwand verbuchen,
  • die Eigenkapitalkonten einer Einzelunternehmung führen,
  • Abschreibungen berechnen und verbuchen
  • Fremdwährungen umrechnen
  • Einkaufs- und Verkaufspreise einer Handelsunternehmung kalkulieren
  • zweistufige Erfolgsfrechnung erstellen
  • Abschluss einer Aktiengesellschaft (AG) verbuchen
  • Nutzschwelle im Warenhandel berechnen
  • Bilanz und Erfolgsrechnung analysieren und interpretieren
  • Kennzahlen eines Unternehmens berechnen
  • Cashflow berechnen

 

Möchtest du jetz einen Buchhaltungskurs finden?

 

Was Buchhaltungskurse vermitteln

Wenn du bereits sattelfest in Buchhaltung bist, aber zu einer bestimmten Praxisfrage ein Kurs oder Seminar suchst, dann findest du einen Buchhaltungskurs zu einem der folgenden Themen:

Updates

Wenn du mit der doppelten Buchführung zwar vertraut bist und Geschäftstransaktionen verbuchen kannst, aber die wichtigsten Änderungen des Schweizer Rechnungslegungsrechts oder andere beachtenswerte Gesetzesänderungen nicht kennst, bist du mit einem Update richtig bedient. Ein solcher Buchhaltungskurs bringt dich meist auch in Themen wie Sozialversicherungen, Steuern oder der OR-Rechnungslegung auf den neusten Stand.

Buchhaltungskurs für Hilfsbücher oder Nebenbücher

In der Finanzbuchhaltung (Fibu) können gleichartige Tatbestände in einem separaten Buchungskreis geführt werden. Zu den Hilfsbüchern bzw. Nebenbüchern zählen:

  • Debitoren-,
  • Kreditoren-,
  • Lohn-,
  • Anlagen-
  • sowie Wertschriften- und Liegenschafts-Buchhaltung.

Wer sich auf Hilfsbücher spezialisiert, findet einen passenden Buchhaltungskurs zum Thema der Wahl. Zahlreiche Weiterbildungsangebote vermitteln Kompetenzen in der Lohnbuchhaltung, die auch die Lohnabrechnung beinhaltet. Wer einen solchen Kurs besucht, lernt z.B. die Grundlagen zum Thema Lohnabrechnung kennen, kann Stunden- oder Montatslohnabrechnungen erstellen oder weiss, wie die Differenzen zwischen Lohn- und Finanzbuchhaltung abgestimmt und dokumentiert werden.

Buchhaltungskurs für Spezialfälle

Unternehmen müssen auf erwartete und unerwartete Marktereignisse reagieren. Diese Spezialfälle bilden Buchhalterinnen in der Buchhaltung ab. Kurse und Seminare behandeln oft folgende Themen:

  • Jahresabschluss
    Der Jahresabschluss will exakt und unter Zeitdruck erstellt werden. In einem Buchhaltungskurs lernen Teilnehmer, typische Zeitfresser und Fehler zu erkennen und zu vermeiden, so dass sie die wichtigsten Abschlussarbeiten mit Checklisten und Ablaufplänen organisieren können. Effizient können sie die für die Revision notwendigen Dokumentationen erstellen.
  • Revision
    In einem spezifischen Buchhaltungskurs lernst du, was die Revisionspflicht beinhaltet und welche verschiedenen Arten der Revision es gibt. Diese Kurse und Seminare bereiten darauf vor, die Aufgaben und Ziele der Revisoren kennen zu lernen und die Erfolgsfaktoren für die Revision zu eruieren. Zudem bist du nach erfolgreichem Abschluss in der Lage, eine Revision durch eigene Überprüfung effizienter abzuwickeln.
  • Sanierung
    Ein weiterer Spezialfall ist die Sanierung. In einer darauf ausgerichteten Weiterbildung lernst du, was eine Sanierung genau ist, wie es dazu kommen kann und was die aktienrechtlichen Vorschriften sind. Weiter wird dir aufgezeigt, wie du eine Sanierung erfolgreich durchführst, sie in der Finanzbuchhaltung abbildest (Sanierungsbilanz und Sanierungskonto) und die steuerlichen Auswirkungen beurteilst.
  • Buchhaltungskurse nach Rechnungslegungsstandard
    In einigen Weiterbildungen wirst du auf die Buchhaltung nach bestimmten Rechnungslegungsstandards vorbereitet. Ein Beispiel ist Swiss GAAP FER. Wenn du einen Buchhaltungskurs Swiss GAAP FER absolvierst, kannst du:

    • das Regelwerk und seine Bedeutung für KMU beurteilen
    • die Unterschiede zwischen Swiss GAAP FER, IFRS (International Financial Reporting Standards) und Obligationenrecht (OR) verstehen
    • den Rechnungslegungsstandard einführen und anwenden und
    • oder einen Abschluss nach Swiss GAAP FER erstellen

So vielfältig die Aufgaben in der Buchhaltung sind, so unterschiedlich gelagert sind die Buchhaltungsweiterbildungen. Wer einen Buchhaltungskurs sucht, sollte darum die eigenen Skills ehrlich einschätzen und realistisch planen, was er lernen möchte (Weitere Tipps: Weiterbildung finden).

 

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Ausbildung und Weiterbildung mit Diplom abschliessen

Die richtige Weiterbildung finden: So geht’s

Du willst weiterkommen im Job? Die Chancen stehen gut, dass du dafür wieder die Schulbank drückst. Wie aber lässt sich die richtige Weiterbildung finden? Einige Tipps von eggheads.ch

  • Traumpartner? Check.
  • Traumhaus? Check.
  • Perfekter Job? Check.
  • Die richtige Weiterbildung? Wie finde ich sie bloss…

Die Suche ist anspruchsvoll. Aber wer sucht, der findet. Lass dir von eggheads.ch zeigen, wie du aus den unzähligen Weiterbildungsmöglichkeiten die richtige findest. Wir empfehlen dir, folgende Fragen für dich durchzugehen.

Am Ende des Beitrags findest du die Checkliste als Infografik und als .pdf zum Herunterladen.

  1. Was hast du gelernt? Was kannst du?

Wenn du eine Weiterbildung suchst, beschäftigst du dich sehr intensiv mit dir selbst. Zu Beginn auf der Suche nach dem geeigneten Kurs, Seminar oder Lehrgang steht darum eine Bestandesaufnahme: Welche Qualifikationen bringst du mit? Welche Stärken und Schwächen hast du?

Bevor du Lehrbücher verschlingst, geh selber über die Bücher.

Von Kollegen und Vorgesetzten erhältst du im Job direktes und indirektes Feedback, das sehr aufschlussreich ist. Wirf auch einen Blick in Arbeitszeugnisse und schärf so den Blick auf deine eigenen Kompetenzen. Wenn du den Status Quo sauber analysierst, fällt der nächste Schritt deutlich einfacher: herauszufinden, was du lernen möchtest – oder solltest.

 

  1. Was möchtest du lernen?

Ohne klare Ziele wird es schwierig, die richtige Weiterbildung zu finden. Möchtest du dich im aktuellen Job verbessern, auf der Karriereleiter eine Stufe höher klettern oder planst du gar einen Neuanfang in einem noch neuen Job?

Wenn du anwendungsbezogenes oder branchenspezifisches Wissen für deine tägliche Arbeit brauchst, kommen für dich andere Weiterbildungsangebote in Frage, als wenn du ein vertieftes und konzeptionelles Verständnis für dein Fachthema erlangen möchtest.

Deine Zielsetzung bestimmt, welcher Kurstyp für dich geeignet ist: es könnte ein Kurs, Seminar oder E-Learning sein oder ein Lehrgang an einer Universität oder Fachhochschule.

 

  1. Wie fällt dir das Lernen am einfachsten?

Hand aufs Herz: wir lernen nicht alle gleich. Darum ist nicht jedes Kursformat für jeden geeignet. Manch einer lernt am besten auf eigene Faust im Selbststudium, andere sind froh, wenn sie verbindliche Strukturen verpflichten. E-Learnings oder Blended Learnings eignen sich besser für den ersten Lerntyp, denn bei diesen Weiterbildungen können die Teilnehmer selber bestimmen, wie schnell sie vorankommen möchten.

Der zweite Lerntyp ist in klassischen Formaten mit Präsenzunterricht besser bedient. Es motiviert sie, wenn auch andere regelmässig zu den Kursen erscheinen und sie so den Austausch pflegen und ein Netzwerk knüpfen können.

 

  1. Wie richtest du die Weiterbildung zeitlich ein?

Keine Zeit. Diese Antwort war in einer Studie des bfs der meist genannte Grund, warum Schweizerinnen und Schweizer keine Weiterbildung besuchen. Wenn du eine Fortbildung ins Auge fasst, muss sie mit deinen bestehenden beruflichen und persönlichen Verpflichtungen unter einen Hut gehen (Tipps, wie das geht).

Etwas Neues lernen braucht Zeit.

Bevor du einen Weiterbildungsvertrag unterschreibst, schau mal deine Agenda an und geh auf Nummer sicher, dass du dir Zeit frei schaufeln kannst für die Teilnahme sowie die Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen. Wenn du eine Hochschulweiterbildung wie ein Certificate of Advanced Studies (CAS) oder Master of Advanced Studies (MAS) besuchst, geben die ECTS-Punkte Auskunft, wie aufwändig das Erreichen des Abschlusses notwendig ist. Bei Kursen oder Seminaren erfährst du mehr in den Kursausschreibungen.

 

  1. Wie finanzierst du die Weiterbildung?

Neben Zeit (Hirnschmalz, Sitzleder und Lerngeduld) braucht eine Weiterbildung auch finanzielle Mittel. Meistens sind die Arbeitgeber interessiert, dass ihr Personal fit ist auf seinen Fachthemen. Darum ist es gut möglich, dass sich deine Firma an den Kurskosten beteiligt oder sogar Arbeitszeit zur Verfügung stellt. Am besten suchst du mit deinem Chef das Gespräch und überzeugst ihn oder sie, was ihr beide davon habt, wenn du wieder die Schulbank drückst.

Wenn du nicht aus eigener Kraft in deine berufliche Zukunft investieren kannst, kommen für dich vielleicht auch alternative Finanzierungsformen in Frage. Das kann ein Bildungskredit sein oder Crowdfunding. Tipps, wie du deine Weiterbildung finanzieren kannst.

Und nicht vergessen: berücksichtige bei den Kosten auch mögliche Lohnausfälle, wenn du dein Arbeitspensum für die Weiterbildung reduzierst.

 

  1. Die richtige Weiterbildung: Kurs, Seminar oder Lehrgang auswählen

Es spielt keine Rolle, ob du eine Berufs- oder Laufbahnberatung besuchst, dich an einer Messe informierst oder das Internet abklapperst: wenn du dir sicher bist, welche Kriterien wichtig sind, verlierst du dich nicht im Weiterbildungsdschungel.

Jetzt zeigen wir dir, worauf du bei konkreten Weiterbildungsmöglichkeiten achten musst:

  • Kursausschreibung: steht alles zu Zielen, den Kursinhalten und den gestellten Anforderungen drin? Gehen die Gebühren klar? Sind die Informationen aktuell?
  • Dozenten: bei der beruflichen Weiterbildung ist es das A und O, dass die Dozenten wissen, wovon sie reden. Prüfe, ob die Dozenten ausgewiesene Erfahrung in ihrem Metier mitbringen und auch fähig sind, diese zu vermitteln.
  • Methodik: guter Lernstoff ist das eine, das andere: wie er vermittelt wird. Weiterbildungen finden im klassischen Frontalunterricht statt oder auch als videobasierte Online-Kurse. Wähle die Methodik, die dir liegt.
  • Abschluss: winkt dir ein Diplom oder ein Zertifikat nach der Weiterbildung? Am meisten hast du davon, wenn es auf dem Arbeitsmarkt anerkannt ist. Mach dich in deiner Branche oder bei Branchenverbänden schlau.
  • Preis: Mit welchen Ausgaben musst du unter dem Strich rechnen? Zähle neben den Kurskosten auch allfällige Gebühren für die Anmeldung oder Prüfung dazu. Ebenfalls brauchst du Lehrmaterialien wie z.B. Bücher oder Skripte. Last but not least: nimmst du Lohnausfälle in Kauf, um die Weiterbildung zu absolvieren?
  • Qualität: Ein Anhaltspunkt, wie gut ein Anbieter ist, kann ein Label sein. Meistens triffst du das Eduqua- oder EFQM-Label an. Wie zufrieden Absolventen mit den Kursen, Seminaren oder Lehrgängen waren, die sie besucht haben, findest du bei eggheads Bewertungen von Weiterbildungen.

Heute lernen wir ein Leben lang. Umso wichtiger ist es, dass dich deine Weiterbildung weiter bringt.

Denk aber auch dran: je mehr du in deine Fortbildung rein steckst, umso mehr ziehst du für dich raus. Also mach mit, wenn du dabei bist.

Jetzt die richtige Weiterbildung finden.

Lade hier die Checkliste Weiterbildung als Infografik herunter.

Checkliste Weiterbildung herunterladen

Mit der Checkliste von eggheads.ch findest du die richtige Weiterbildung.

Wenn du lieber ein pdf magst: Checkliste-Weiterbildung-eggheads.ch jetzt downloaden.

Social Media Manager Skills und Fähigkeiten

Studie: Was ein Social Media Manager können muss

Was muss ein erfolgreicher Social Media Manager können? eggheads.ch, der Tripadvisor für die Weiterbildung, hat in einer Studie untersucht, was Arbeitgeber erwarten. Wenn du weisst, welche Anforderungen die Unternehmen stellen, weisst du auch, welche Skills du in einem Social Media Kurs weiter entwickeln musst.

Was haben wir untersucht? Zwischen Oktober 2016 und Juni 2017 haben wir 50 auf schweizerischen Online-Jobbörsen veröffentlichte Stellen untersucht. Das Kriterium: das Schlüsselwort “Social Media” musste im Stellentitel vorkommen. Erfahre nun, was Arbeitgeber von ihren Social Media Managern erwarten.

Social Media Manager müssen oft auch andere Disziplinen beherrschen

Eingebürgert hat sich die Stellenbezeichnung “Social Media Manager”. Die Mehrheit der Unternehmen suchten einen Spezialisten, der diesen Jobtitel trägt. Die eine oder andere Firma auf Mitarbeitersuche setzt einen Akzent, indem sie den zukünftigen Kollegen als Social Media Rockstar oder Social Media Nerd bezeichnet. Yeah.

Entsprechend werden mehrheitlich reine Social Media Manager gesucht, d.h. Fachkräfte, bei denen sich alles rund um die Kommunikation im Social Web dreht. Bei gut zwei von fünf ausgeschriebenen Stellen gehören aber weitere Aufgaben zum Portfolio. Am häufigsten sind dies Online Marketing und etwas abgeschlagen Content Marketing.

Social Media Manager Stellenbezeichnungen

Social Media Manager müssen häufig noch Aufgaben aus anderen Fachdisziplinen beherrschen.

Die Top 10 Skills eines Social Media Managers

Nun zu den Fähigkeiten, die Unternehmen am meisten in den ausgeschriebenen Stellen verlangen. Klares Ergebnis: Wer als Social Media Manager arbeiten möchte, muss Inhalte finden, planen und publizieren können. Diese Skills wurden am häufigsten genannt. Aus Sicht der Arbeitgeber zählt die operative Bewirtschaftung und Pflege der Unternehmensauftritte in sozialen Netzwerken somit zu den wichtigsten Aufgaben

Social Media Manager brauchen analytische Skills

Kommunikation im digitalen Umfeld lässt sich anders als ihr Pendant im analogen Umfeld detailliert messen. Darum wollen Arbeitgeber, dass Social Media Manager mit Analysetools erheben, welche Wirkung die veröffentlichten Posts, Tweets und Videos erzielen. Die Erkenntnisse sollten strukturiert in Reports für das Management aufbereitet werden.

Beobachten, was auf eigenen und fremden Kanälen geht

Unternehmen legen grossen Wert drauf zu wissen, was die Community und weitere Stimmen in den Social Networks bewegt. Darum fordern sie gemäss den untersuchten Stelleninseraten von ihren Social Media Managern, dass diese ein Monitoring aufsetzen, und die eigenen Kanäle aber auch das Web insgesamt im Auge behalten. Aus den gefundenen Informationen sollen die Social Media Manager, Nerds und Rockstars die richtigen Schlüsse ziehen.

Bezahlte Formen der Kommunikation vermehrt gefragt

Organische Reichweiten sind mit dem zunehmenden Wettbewerb um Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken aber auch aufgrund angepasster Algorithmen immer schwerer zu erzielen. Kritiker sagen gar: unmöglich. Unternehmen haben dies erkannt und stellen die Anforderung, dass Social Media Manager Kampagnen entwerfen, durchführen und auswerten können. Namentlich genannt: das Schalten von Ads bei Facebook.

Social Media Manager müssen schnell sein und weiter denken

Wer es gern ruhiger nimmt, ist im dynamischen Umfeld von Social Media schlecht bedient. Das Entwicklungstempo legt fast täglich zu. Arbeitgeber wünschen sich darum Social Media Manager, die am Puls des Geschehens sind und wissen, was Hype ist und was Zukunft hat. Zu einer häufig gestellten Anforderung gehört es, auf dieser Basis Trends und Innovationen in den eigenen Betrieb zu bringen.

Social Media Manager sind Communitymanager

Dialog: das entscheidende Kriterium der Kommunikation im Social Web. Arbeitgeber sind sich dessen bewusst und suchen Social Media Manager, die auf Fans und Follower eingehen und generell das Engagement fördern. Strategische Aufgaben sind mindestens gemessen an den untersuchten Stelleninseraten deutlich seltener zu vergeben. Das Entwickeln einer Social Media Strategie oder das Konzipieren eines Unternehmensauftritts in Social Media werden deutlich weniger oft nachgefragt.

Übrigens, der Beitrag nach der Infografik weiter.

Social Media Manager Skills und Aufgaben

Was ein Social Media Manager können muss, gemessen an ausgeschriebenen Jobs.

Was wünschen sich Unternehmen noch von ihren Social Media Managern?

Mit Erfahrungen im Online-Marketing erhöht sich ein Social Media Manager die Chance auf eine Anstellung bei einem Schweizer Unternehmen. Bei gut jeder dritten untersuchten Stelle sind Erfahrungen im digitalen Marketing gefragt, ungeachtet, ob Social Media der alleinige Fokus des Jobs ist.

Diese Skills runden das Profil eines Social Media Managers ab

Wer Internetauftritte wie eine Website pflegen und ein CMS bedienen kann, hat gute Karten im Rennen um einen Job als Social Media Manager. Da es für Marken wichtig ist, die eigenen Auftritte mit spannenden Themen und Geschichten zu bespielen, haben Text- oder Content Marketing-Kompetenzen ein entsprechendes Gewicht bei der Jobvergabe. Häufig erwünscht sind zudem auch SEO-, PR- oder Eventmanagementskills.

Weitere interessante Facts & Figures zum Job als Social Media Manager

Das sind die Hotspots für Social Media Manager:

  1. Zürich (Stadt)
  2. Zürich (Region)
  3. Lausanne
  4. Basel
  5. Bern

In diesen Branchen winken die meisten Jobs als Social Media Manager:

  1. Kommunikation (Agentur)
  2. Internetunternehmen
  3. Versicherung
  4. Pharma
  5. Medien
  6. Konsumgüter

Tools, die ein Social Media Manager beherrschen sollte

  1. Photoshop
  2. Webanalytics (meist Google Analytics)
  3. MS Office
  4. Videoproduktion

Noch wenige Unternehmen suchen Social Media Manager, die etwas von Influencer Marketing verstehen, obwohl es ein angesagtes Thema ist

Insgesamt gibt es für Social Media Manager wenig Stellen mit Leitungsfunktion. Nur in sechs Prozent der ausgeschriebenen Jobs wird eine Führungsfunktion angeboten.

Teilzeit bleibt auch in einem digitalen Jobumfeld die Ausnahme: 16 Prozent der untersuchten Stellen können in Teilzeitarbeit angetreten werden.

Bemerkenswert ist, dass Unternehmen unter Content, bzw. der Produktion von Content für digitale Medien sehr weit fassen. Dazu zählen sie oft die Website aber auch Newsletter. Es lohnt sich daher, die Stellenausschreibung eines Social Media Managers genau zu lesen.

Wichtigste Arbeitsumgebung für Social Media Manager: Facebook. In gut jeder dritten Stelle wurde das Social Network von Mark Zuckerberg namentlich genannt. In gut jeder vierten das zu seinem Konzern gehörige Instagram. Auf den weiteren Plätzen folgen Twitter, etwas abgeschlagen LinkedIn, Snapchat und Youtube. Gemessen an den Anzahl Nennungen in Stelleninseraten spielen Xing, Musical.ly oder auch der Facebook Messenger eine untergeordnete Rolle, bzw. sie sind zurzeit nur für Unternehmen relevant, die eine sehr spezifische Zielgruppe erreichen möchten.

Jetzt hast du einiges erfahren, was ein Social Media Manager bei einer Schweizer Firma können muss. Indem du weisst, was Arbeitgeber wollen, weisst du auch, welche Skills du in einer Social Media Weiterbildung weiter entwickeln solltest – natürlich immer vor dem Hintergrund dessen, was du schon kannst und was deine Ziele sind. Wenn du lernen möchtest, wie man Marketing und Kommunikation in sozialen Netzwerken betreibt, findest du bei eggheads.ch passende Kurse, Seminare und Lehrgänge. Zu den Social Media Weiterbildungen.

Ebenfalls interessant: Social Media Manager Job Description

Was sagst du dazu?

 

Weiterbildung-Digital-Finance

#Newlygrads: Neue Experten für Digital Finance

Erstmals haben 24 Absolventinnen und Absolventen das CAS Digital Finance der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich absolviert. Der Lehrgang ist eine Antwort auf den tiefgreifenden Transformationsprozess der Finanzbranche. eggheads gratuliert den #newlygrads.

Weiterbildung Digital Finance

Die Absolventinnen und Absolventen des CAS Digital Finance mit den Studiengangsleitern Costantino Lanni und Rino Borini (vorne Mitte).

Die erste Durchführung des Certificate of Advanced Studies (CAS) Digital Finance startete an der HWZ im Frühling dieses Jahres. Der Studiengang widmet sich dem durch die digitale Transformation ausgelösten Change des Finanzsektors in Bezug auf neue Kundenverhalten und -bedürfnisse. «Banken bauen immer mehr Stellen im traditionellen Geschäft ab, deswegen ist es umso wichtiger, Bankangestellte mit neuen Skills auszustatten und sie zu Bankern 2.0 zu machen», erklärt Studiengangsleiter Rino Borini. Während des Lehrgangs besuchten die Studierenden während einer zwei-tägigen Study Tour in London den grössten Fintech Accelerator Europas und trafen verschiedene Fintech Unternehmer.

Der erste Studiengang war bereits zwei Monate vor Beginn ausgebucht. Das Niveau der Studierenden war im Unterricht und bei den Abschlussarbeiten sehr hoch. Insgesamt konnten 24 Studierende diplomiert werden. Die Abschlussfeier fand am 9. November 2016 in der Schickeria Bar in Zürich statt.

Die zweite Durchführung hat bereits im August 2016 ausgebucht begonnen. Für die dritte Durchführung, die im März 2017 startet, ist eine Anmeldung jetzt noch möglich (hier Fragen zum CAS stellen). Der CAS Digital Finance richtet sich an Mitarbeitende aus der Finanz- und finanznahen Branche, welche aktiv den digitalen Transformationsprozess mitgestalten und ihre fachlichen Fähigkeiten in diesem zukunftsträchtigen Berufsfeld methodisch und fundiert verbessern wollen.

Die Absolventinnen und Absolventen des ersten CAS Digital Finance:
Konstantinso Bassias, Uli Dolmetsch, Thomas Häfliger, Philippe Haller, Felix Hauser, Martin Heeb, Carole Hofmann, Rino Holenstein, Daniel Jutzeler, Daniel Claudio Lock, Stefan Lutziger, Thomas Manz, Fabian Marti, Sandro Mazzariello, Robert Niggli, Philippe Reimann, Markus Renggli, Stefan Richner, Andrea Selina Ruch, Christoph Simmen, Jürg Steiger, Maja Strahm, Roger Sutter, Erik Zillner.

Weitere Weiterbildungen in Finance findest du bei eggheads.

Verkaufsweiterbildungen im Fokus: Dieter Menyhart stellt seine Seminare vor

Neue Kunden gewinnen: das oberste Ziel im Verkauf. Wie du es erreichst, lernst du in einer Weiterbildung in Sales. Wir haben unseren Kunden Dieter Menyhart zu seinen Angeboten interviewt. Später eintreffende #Kursbewertungen werden seine Aussagen abrunden.

eggheads interviewt Dieter Menyhart zu seinen Verkaufsseminaren

Dieter Menyhart bringt dir das Verkaufen bei. Lern seine Seminare bei eggheads kennen und stell deine Fragen zu seinen Weiterbildungen direkt in unserer Community.

Was bringt mir das Training?

Mehr Erfolg: Du gewinnst neue Kunden und erhöhst Deine Abschlussrate und Deinen Umsatz nachweislich.

Warum genau?
Du bekommst genau die Inhalte, Tipps und Tricks, welche Dir dazu verhelfen. Du arbeitest von der 1. Minute an Deinen Kunden und wie Du diese gewinnst.

Aber wie mache ich das?
Wir arbeiten 1:1 an Deinen Praxisbeispielen und Du setzt diese sofort mit den gelernten Techniken um. Du bist danach bereit, in jeder Situation richtig zu reagieren und erfolgreich zu verkaufen. Du bekommst dafür zudem alle Unterlagen, damit Du auch nach dem Training darauf zugreifen kannst.

Das Versprechen doch alle Verkaufstrainings! Was zeichnet dieses Training besonders aus?
Du tust es sofort und bekommst sofort eine Rückmeldung. Der Trainer (ich) stehen Dir dabei ohne Wenn und Aber auch nach Abschluss des Trainings 365 Tage zur Seite. Das gibt es so sonst nirgends in ganz Europa!

Ich bin kein «geborener» Verkäufer. Kann ich trotzdem lernen, zu verkaufen?
Absolut! Mit über 30 Jahren eigener Verkaufserfahrung und über 5’000 trainierten Verkäufern kann ich Dir versichern, dass es «den geborenen Verkäufer» nicht gibt! Wenn Du also von Deinem Angebot überzeugt bist und den festen Willen hast, Menschen dafür begeistern und zu gewinnen, hast Du das Zeug für eine erfolgreichen Verkäufer.

Und wenn ich trotzdem nicht erfolgreich bin?
Die Methoden sind 100% praxiserprobt. Wenn Du Dich Schritt für Schritt daran hälst, wirst Du erfolgreich sein. Wenn es einmal nicht klappt, kannst Du sofort auf meinen 365 Tage Support auch nach dem Training zurückgreifen und bekommst Hilfe. Entscheidend ist, das Du es tust und Dich bei einem «Nein» nicht ins Schneckenhaus zurückziehst, sondern konsequent weitermachst.

Gibt es eine «Erfolgs-Garantie»?
Natürlich wird es immer Situationen und Gründe geben, warum es «jetzt» gerade nicht klappt. Gleichzeitig gebe ich die Garantie, dass Du Deinen Erfolg (Ergebnis), messbar steigerst. Der Erfolgsfaktor Nr.1 dabei ist Dein Wille und das Tun.

Was sind Deine Referenzen als Trainer?
30 Jahre eigene Verkaufserfahrung. Ich bin zudem der einzige Trainer der Schweiz, der «live» selber neue Kunden am Telefon und live gewinnt und einen 365 Tage Support anbietet. Du bist also nie alleine. Nur TUN musst Du selber wollen!

Ich bin immer noch nicht ganz überzeugt. Warum soll ich Deinen Kurs buchen?
Gute Frage. Besonders ist, dass Du die Inhalte sofort umsetzt und den Erfolg sofort erlebst. Du bekommst dafür alle Grundlagen und kannst mich auch nach dem Training für Tipps und Tricks kontaktieren.
Damit ist es nicht nur ein Training und «Tschüss». Du bist also nie alleine und hast mich auch 365 Tage nach dem Training als Coach – und zwar ohne Zusatzkosten! Kennst Du jemanden, der Dir DAS bietet?

Entdecke Lehrgänge, Kurse und Seminare in Verkauf bei eggheads.

Weiterbildung finanzieren: Tipps und Tricks

Eine Weiterbildung kann dir viel bringen – verlangt dir aber auch viel ab. Disziplin, Zeit, Grips und Schweiss. Nicht zuletzt: Geld. eggheads.ch zeigt dir Wege auf, wie du Kurs, Seminar oder Lehrgang finanzieren kannst.

Benjamin Franklin frei übersetzt: Weiterbildung lohnt sich

Weiterbilden lohnt sich

Dein Entschluss, eine Weiterbildung zu besuchen, ist felsenfest. Nun stellt sich die Frage, wie du das Geld dafür zusammen bekommst. Vielleicht ging dir der gleiche Gedanke durch den Kopf, wie diesem Zeitgenossen auf Twitter.

Ein Certificate of Advanced Studies (CAS) kostet durchschnittlich rund CHF 7500, ein Diploma of Advanced Studies (DAS) rund 15’000, für einen Master of Advanced Studies (MAS) werden durchschnittlich rund CHF 25’000 fällig und für einen Master of Business Administration (MBA) oder einen Executive Master of Busines Administration (EMBA) rund CHF 33’000. Wobei die prestigeträchtigsten das Zwei- oder Dreifache davon kosten können.

Mit anderen Worten:

  • CAS: rund so viel wie ein Schweizer durchschnittlich im Monat verdient.
  • DAS: so viel wie ein Gebrauchtwagen kostet.
  • MAS: so viel wie ein Mittelklassewagen
  • EMBA/MBA: ein Luxusauto

Diese Kosten werden für die Kursgebühren fällig, dazu kommen möglicherweise Gebühren für die Zulassung oder Prüfungen. Nicht zu vergessen sind Ausgaben für Lehrmittel, Verpflegung, allfällige Übernachtungen oder Studienreisen. Substanziell auswirken können sich allfällige Lohneinbussen, wenn du das Arbeitspensum reduzierst.

Entsprechend den substanziellen Kursgebühren für eine Weiterbildung und dem hohen Stellenwert, den Schweizerinnen und Schweizer der Arbeit beimessen, beläuft sich der Gesamtumsatz mit Kursen, Seminaren, Lehrgängen und anderen Programmen auf jährlich 5,3 Mrd. Schweizer Franken (Quelle).

Umsatz Weiterbildung Schweiz

Der Umsatz mit Weiterbildung in der Schweiz beträgt rund 5,3 Mrd. Schweizer Franken.

 

Zum Vergleich: Die Hotellerie der Schweiz, die der eigene Branchenverband als Rückgrat des Tourismus bezeichnet, erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von über 10 Milliarden Franken (Quelle).

Die Hotellerie setzt gut doppelt so viel im in der Schweiz wie die Weiterbildung

Die Hotellerie in der Schweiz (im Bild das Grandhotel Griessbach) setzt gut zwei Mal so viel um wie die Weiterbildung: gut CHF 10 Mrd. jährlich.

eggheads.ch zeigt dir nun Wege auf, wie du deine nächste Weiterbildung finanzieren kannst.

 

1. Selbstzahler

In weiser Voraussicht hast du Geld zur Seite gelegt, auf das du zugreifen und für deine Weiterbildung einsetzen kannst. Wenn sich dir diese Möglichkeit bietet, bist du weniger abhängig von anderen wie z.B. Arbeitgebern oder Stipendien. Tipp: vergiss nicht, die Weiterbildungskosten bei der Steuererklärung anzugeben, so musst du dem Steueramt weniger abliefern. Erfahre in unserem Blogpost, was in deinem Kanton gilt.

 

2. Arbeitgeber

Eine berufliche Weiterbildung bringt Angestellte und Arbeitgeber weiter: darum sind Unternehmen in der Regel interessiert, sich an der Weiterbildung ihres Personals zu beteiligen. Gut zwei von drei Erwerbstätigen gaben bei der letzten Umfrage des bfs 2011 an, dass sie ihr Arbeitgeber bei einer Weiterbildungsaktivität unterstützt hat. Am häufigsten beteiligen sich Arbeitgeber an nicht-formalen Weiterbildungen, d.h. Aktivitäten, die zu keinem Diplom führen wie Kurse, Seminare, oder Workshops (Quelle).

Je mehr neu erworbenes Wissen und neue Fähigkeiten deinem Brötchengeber bringen, umso grösser dürfte die Beteiligung deines Arbeitgebers ausfallen. Zusammen mit deinem Chef solltest du die Ziele der Weiterbildung vereinbaren und schriftlich festhalten:

  • welchen Betrag an den Kursgebühren er übernimmt
  • ob die Unterrichtszeit als Arbeits- oder Freizeit anzurechnen ist und
  • wie lange du dich für das Unternehmen verpflichtest. Als Faustregel lässt sich sagen, dass der Nutzen aus neu erworbenen Skills nach zwei bis drei Jahren nachlässt.

 

3. Stipendien vom Kanton

Unterstützung für die Ausbildung und Weiterbildung kommt von der öffentlichen Hand. Indirekt unterstützt der Staat, indem er Angebote subventioniert und indem er die Weiterbildungskosten bei der Steuererklärung als Abzug gelten lässt. In der Schweiz sind die Kantone zuständig für die Vergabe von Stipendien, entsprechend unterscheiden sich beispielsweise Anforderungen und die effektiv ausgesprochenen Beteiligungen. Die Stipendieninitiative, die Stipendien national harmonisieren wollte, haben Schweizer Stimmbürger am 4. Juni 2015 abgelehnt. In der Regel stehen Beiträge für die Ausbildung im Vordergrund. Am besten klärst du in deinem Wohnkanton ab, ob du Chancen auf öffentliche Stipendien hast, um deine Weiterbildung zu finanzieren.

Hier findest du eine Übersicht der kantonalen Stipendienstellen

 

4. Stipendien von Stiftungen

In der Schweiz existieren rund 13,000 Stiftungen, die über ein Vermögen von rund CHF 70 Milliarden verfügen (Quelle). Einige haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Aus- und Weiterbildung zu fördern. Entscheidend ist jeweils der Stiftungszweck und ob du die nötigen Anforderungen erfüllst. Im Stiftungsverzeichnis des Bundes findest du eingetragene Stiftungen. Tipp: beantrage nur dort ein Stipendium, wo du alle Bedingungen erfüllst. So hast du die grössten Chancen, deine Weiterbildunng zu finanzieren.

 

5. Weiterbildungskredit von Banken

Banken und andere Akteuere des Kapitalmarktes haben Angebote entwickelt, die sich gezielt an Weiterbildungswillige richten. Wie bei einem üblichen Kredit gehst du mit dem Geldgeber einen Vertrag ein: er prüft deine Kreditwürdigkeit (Bonität), vereinbart mit dir Zinssatz und Laufzeit. Da wir keine Kreditexperten sind, empfehlen wir dir, das Kleingedruckte genau zu lesen.

Eine Auswahl von Anbietern:

Credit-Now Cashgate Bob Money
Laufzeit6 bis 48 Monate12 bis 60 Monate 6 bis 120 Monate
Zinssatz 6,9% 7,4% 8,9%
Kreditlimit (in CHF) 2’000 bis 40’000 ab 5’000 1’000 bis 80’000

 

6. Weiterbildungskredit von der Crowd

Geld gibt’s heute nicht mehr nur von Banken: als Alternative etabliert sich “die Crowd” – also potenziell jedermann. Wenn Einzelne ihr Geld gegen einen Zins für eine bestimmte Laufzeit zur Verfügung stellen, spricht man von Crowdlending. Wie die Crowdfunding-Studie 2015 der HSLU zeigte, verzeichnete dieser Bereich das grösste Wachstum: er stieg von 1,8 Millionen CHF im Jahr 2013 auf 3,5 Millionen CHF ein Jahr später (+95%). Für dieses Volumen waren 214 Kampagnen verantwortlich. Trotz stolzen Wachstumsraten steckt Crowdlending im Vergleich zu den knapp CHF 3,9 Milliarden im Konsumkreditmarkt aber noch in einem frühen Stadium (Quelle).

Uns von eggheads.ch gefällt die Idee, dass sich eine Community gegenseitig unterstützt, um eine Weiterbildung zu finanzieren. Wir teilen den gleichen Spirit. Darum sind wir eine Zusammenarbeit mit dem Fintech-Startup Splendit eingegangen. Splendit ist spezialisiert auf Crowdlending für die Ausbildung und Weiterbildung (mehr über unsere Kooperation).

 

Hast du die Finanzierung geregelt? Tipps und Tricks, wie du mehr aus deiner Investition machst, erfährst du in diesem Blogpost.

Bleib neugierig.

 

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