Abschlussarbeit kostenlos drucken: Gewinne einen CHF 100-Gutschein mit eggheads und studentendruckerei.ch

Gewinne einen Gutschein für den Druck deiner Master-, Zertifikats- oder sonstigen Abschlussarbeit im Wert von CHF 100. Wie’s geht? Ganz einfach: Bewerte bis Ende Juni deine besuchte Weiterbildung bei eggheads und schon nimmst du an der Verlosung teil.

Weiterbildung bei eggheads bewerten

Nimm an der Verlosung teil und vielleicht gehörst du zu den Gewinnern eines von fünf Gutscheines im Wert von CHF 100.

Warum Druckgutscheine?

Zu den meisten Weiterbildungen gehört eine schriftliche Abschlussarbeit. Obwohl vieles heute digital läuft, verlangen einige Kursanbieter die Abgabe gedruckter Exemplare.

Was gibt es zu gewinnen?

Damit du dich auf das Schreiben deiner Masterarbeit konzentrieren kannst, verlost eggheads fünf Druckgutscheine im Wert von CHF 100 bei der studentendruckerei.ch der Adag Copy+Druck AG. Dort kannst Du deine Arbeit hochladen, den gewünschten Druck auswählen und sogar direkt per Post an deinen Weiterbildungsanbieter schicken lassen – alles onlinebasiert, damit du die Zeit bis zur Abgabe optimal ausnutzen kannst.

Diplomarbeit drucken bei der studentendruckerei.ch von Adag

Was muss ich dafür tun?

Das Gewinnspiel richtet sich an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer einer Weiterbildung, die eine schriftliche Abschlussarbeit einreichen müssen. Wer zwischen dem 28. Mai und 30. Juni 2015 den besuchten Kurs in unserer Community bewertet, nimmt automatisch an der Verlosung teil. Im Pot sind fünf Druckgutscheine im Wert von je CHF 100.

Damit Interessenten einer Weiterbildung mehr über Kurse erfahren und Kursanbieter wertvolles Feedback erhalten, liegen uns konstruktive Reviews am Herzen. Wir behalten uns vor, unqualifizierte oder falsche Bewertungen zu löschen.

Masterarbeit drucken

Früher trafen Druckaufträge per Post ein – heute online bei der studentendruckerei.ch

Image: Thanks to David Masters

Was steht im Kleingedruckten?

Zusätzlich zum oben Erwähnten das Übliche: Pro Teilnehmer kann auch bei mehreren Bewertungen nur ein Gutschein gewonnen werden. Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Es wird keine Korrespondenz über den Wettbewerb geführt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Verantwortlich für die Abwicklung und die Qualität des Drucks ist die studentendruckerei.ch. eggheads stellt lediglich einen Promotionscode zur Verfügung.

Weiterbildung bei eggheads bewerten

Gute Notizen leicht gemacht: 8 Tipps für jede Weiterbildung

Wer nicht zu den Glücklichen gehört, die sich alles Gehörte und Gesehene gleich dauerhaft merken können, braucht eines: gute Notizen. 8 Tipps von eggheads.ch für Notizen, die dir auch nach der Weiterbildung noch etwas bringen.

Wenn du an der für dich richtigen Weiterbildung teilnimmst, hörst du einiges, das dir bekannt vor kommt und viel Neues. (Sollte zu viel Bekanntes oder zu viel Neues dabei sein, solltest du das Gespräch mit dem Kursleiter suchen). Hin oder her: ausschlafen, Ohren spitzen und zuhören allein reicht noch nicht. Es prasseln so viele Informationen auf dich ein, dass es ein Ding der Unmöglichkeit ist, alles im Kopf zu speichern. Meistens verschwindet so einiges innerhalb eines Tages – spurlos. Notizen sind hilfreiche Gedächtnisstützen, mit denen du mehr in Erinnerung behältst und Wissen schneller aufrufen kannst. Eine lohnende Anlage für die Zukunft, z.b. beim Lernen für die Abschlussprüfung.

So machst du gute Notizen in deiner Weiterbildung

Gute Notizen helfen dir, dich nicht zu verzetteln.

1. Bereite dich vor

Mit einigen Jahren Schulerfahrung auf dem Buckel haben sich bestimmt Vorlieben und Gewohnheiten eingeschlichen, ob dir kariertes, liniertes oder weisses Papier am besten liegt, ein Notizblock oder ein Notizheft, im Format A4 oder A5 oder… Bereite dich einfach vor, damit du für die ganze Dauer der Weiterbildung genügend Papier, scharfe Bleistifte inkl. Spitzer oder ausreichend Kugelschreiber dabei hast. Vielleicht bist du ein Anhänger von elektronischen Notizen: auch dann gilt, Tablet oder Notebook aufladen, Ladekabel einpacken und allenfalls eine Powerbank anschaffen.

Wenn Kursunterlagen zur Verfügung gestellt werden, können sie eine Ergänzung zu deinen Notizen sein. Wie nützlich die Kursunterlagen sind, kannst du nach der Weiterbildung in deiner Bewertung in der eggheads Community festhalten.

Notizen nach der Weiterbildung aufbereiten

Ausgeschlafen, Ohren und Bleistift gespitzt: Notizen vor- und nachbereiten.

2. Wähle einen guten Sitzplatz

Egal welcher Typ Weiterbildungsteilnehmer du bist: wenn du nur die Hälfte mitbekommst, bleibt noch weniger in den Notizen hängen. Achte darauf, dass du siehst und hörst, worum’s geht. Es muss ja nicht gleich die erste Reihe sein.

3. Schreib leserlich (wenn du schreibst)

Wenn sich bei dir nie jemand für Postkarten oder Briefe bedankt hat, lag das vielleicht daran, dass die Empfänger das Gekritzel nicht entziffern konnten und du als Absender unerkannt bliebst. Notizen schreibst du in einer Weiterbildung zwar für dich (allenfalls zum Teilen, vgl. weiter unten), aber damit du später noch lesen kannst, was du damals festhalten wolltest, lohnt sich eine lesbare Handschrift. Wer Notizen in ein Notebook, Smartphone oder Tablet tippt, muss darauf nicht achten. Wer mit einem Stylus auf einem Tablet schreibt, sollte sicher gehen, dass das Programm oder die App die Handschrift kennt. Sonst bleibt nur Wingdings hängen.

Lesbare Notizen schreiben in einer Weiterbildung

Wenn gerade kein alter Ägypter in der Gegend ist, kommst du mit Hieroglyphen nicht weiter. Darum unser Tipp: notier leserlich.

4. Fokussier dich aufs Wesentliche

Festhalten ist das Ziel beim Notieren. Alles niederschreiben kann’s nicht sein, sonst verlierst du den Anschluss. Die Kunst ist es, so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich zu notieren. Wie viel das ist, hängt von deinem Vorwissen und deinen Zielen bei der Weiterbildung ab. Schärfe deinen Fokus und reduziere. Entscheide, was fürs Thema und was für dich relevant ist. Mit etwas Mut zur Lücke wird’s hinhauen.

5. Sag es in deinen Worten

In den Worten der Dozenten klingt so vieles plausibel. Ein Thema in eigenen Worten auszudrücken ist hingegen deutlich schwieriger – aber nützlich. Wenn du die Inhalte in deinen Worte festhältst, hast du bereits einen Schritt unternommen, um dir das Wissen anzueignen. Im Fachjargon nennt sich das paraphrasieren. Apropos Fachjargon: wenn du Fachausdrücke, Abkürzungen etc. niederschreibst, erklär sie, damit du sie auch beim späteren Nachschlagen noch verstehst.

Abkürzungen in Notizen sind später nicht immer klar

Nicht jede Abkürzung wird später klar sein.

6. Schreib ganze Sätze

Fokus geschärft, eigene Worte gefunden – jetzt ist die Frage, ob gute Notizen bloss aus Stichworten bestehen oder ganze Sätze benötigen. Mit Stichworten bist du schneller, es fällt leichter, dem Unterricht zu folgen, dafür fällt es dir beim Nachlesen schwerer, den Zusammenhang zu rekonstruieren. Ganze Sätze brauchen zwar mehr Zeit, dafür bleiben sie in sich verständlich. Allein weil du nicht alles niederschreiben kannst, musst du dich aufs Wesentliche konzentrieren (womit wir wieder bei Tipp 4 sind).

7. Mach bewährte Methoden zu deinen

Wenn du ein eigenes System entwickelt hast und daraus schlau wirst, hast du schon einiges erreicht. Falls nicht: greif auf etablierte Methoden zurück und mach sie dir zu eigen.

Notizen machen mit dem Cornell System

Zu den bewährten Methoden gehört zum Beispiel das Cornell System. Man unterteile ein Blatt in vier Teile:

Notizen machen in einer Weiterbildung mit dem Cornell System

Notiere das Wichtige in einer Weiterbildung mit dem Cornell System.

  • Eine Zeile zu oberst: Datum, Thema der Weiterbildung, Referent
  • linke Spalte: Schlüsselworte
  • Hauptfeld: Notizen
  • zu unterst: Zusammenfassung.

Vorlagen ausdrucken

Notizen machen mit Mindmaps

Mindmaps sind bei den einen so umstritten wie sie bei den andern beliebt sind. Sie sind eine visuelle Methode, die Strukturen und Zusammenhänge aufzeigt. Beginne mit dem Thema der Weiterbildung im Kreis in der Mitte. Jeder thematische Aspekt erhält einen neuen Ast. Vertiefungen hängen an die Äste an.

Gute Notizen machen in einer Weiterbildung mit Mindmaps

Mindmaps: für die einen so fremd wie japanisch für die anderen eine intuitive und visuelle Form Notizen zu machen.

Notizen visualisieren

Das Auge lernt mit. Oft lässt sich eine Aussage als Skizze oder Schema auf den Punkt bringen. Zeichnungen, Symbole und Farben können hilfreich sein, Notizen zu strukturieren und Zusammenhänge aufzuzeigen.

8. Bleib nicht auf Notizen sitzen

Wissen vermehrt sich durch Teilen. Das gilt nicht nur für die Erfahrungen mit Weiterbildungen sondern auch für Notizen. Klar, in Notizen steckt einiges an Zeit, Schweiss und Grips. Wenn andere sie lesen, sind sie nicht Trittbrettfahrer zu deinen Lasten. Allein durchs Schreiben hast du dir das Wissen ein Stück angeeignet und bist andern einen Schritt voraus.

Notizen sind nicht für die Ewigkeit. Insbesondere, da sich Wissen heute schnell überholt. Sie sind aber eine nützliche Gedankenstütze, die dir über die Weiterbildung hinaus nützlich sein kann.

Wie machst du Notizen? Sage es im Kommentarfeld unten.

Photo Credits: thanks to deathtostockphoto and pixabay.

Cornell Notes

Mindmap

Hält deine Weiterbildung, was sie verspricht? Feedback geben und mitgestalten

Die ersten Lektionen und Module sind vorbei, der Abschluss ist in weiter Ferne. Zeit für eine Zwischenbilanz: Hält deine Weiterbildung, was sie verspricht? Erreichst du deine Ziele? Als Bewertungsplattform legt dir eggheads.ch ans Herzen, was wir ohnehin wichtig finden: mach nicht die Faust im Sack, gib den Kursleitern konstruktives Feedback. So gestaltest du deine Weiterbildung mit und machst mehr aus ihr.

Die richtige Weiterbildung zu finden war kein Klacks: Erst mal hast du dich mit schwierigen Fragen gequält. Als diese beantwortet waren, hast du dir die Finger wund gegoogelt und Kursausschreibung um Kursausschreibung gelesen. Vielsprechend klang es oft. Mehr erfahren hast du im Gespräch mit den Kursanbietern am Telefon, an einem Infoabend oder bei eggheads. Freunde und Bekannte haben ihre Erfahrungen mit dir geteilt und über die #Kursbewertungen von Absolventen bei eggheads.ch hast du erfahren, was eine Weiterbildung wirklich bietet. Der Tag kam, als das Anmeldeformular unterschrieben hast. Ab die Post.

Einige Lektionen und Kursmodule hast du seither erlebt. Manchmal warst du vielleicht so zugedröhnt von den vielen neuen Informationen, dass du nicht mehr wusstest, wo dir der Kopf stand. Manchmal hast du dich vielleicht gefragt, wann es endlich los geht. Gut möglich, dass du beides kennst. Damit die Weiterbildung, die du besuchst, zur richtigen Weiterbildung für dich wird, ist es mitten im Semester angebracht, kritisch aber konstruktiv über die Bücher zu gehen.

Bedürfnis formulieren

Bedürfnis formulieren

Worauf richtest du den Fokus bei einer Weiterbildung?

Als erstes lohnt es sich, die gesteckten Ziele nochmals durch den Kopf gehen zu lassen. Sind diese klar, vergleiche sie mit den bisher gehörten Kursinhalten: es zeigt sich, was du noch brauchst. Bring dein Bedürfnis auf den Punkt und lass den Dozenten wissen, was du von ihm erwartest. Gute Dozenten können auf Teilnehmer eingehen und ihre Fragen und Erfahrungen einbeziehen. Das ist ein wichtiger Aspekt, den du später bei deiner Kursbewertung einfliessen lassen kannst.

Ein Beispiel

Insbesondere bei berufsorientierter Weiterbildung solltest du Wert darauf legen, dass du einen praktischen Nutzen daraus ziehen kannst. Wie egghead Sabi in ihrer Bewertung geschrieben hat, waren die Inhalte in ihrer Weiterbildung oft auf budgetstarke Grosskonzerne ausgelegt und somit für KMU nicht praktisch anwendbar. Wenn du in einem KMU tätig bist, bring die Frage ein – für die Dozenten ist es eine willkommene Herausforderung, das Wissen auf deine spezifische Situation anzuwenden.

Realistisch bleiben

Erwarte keine Wunder von deiner Weiterbildung

Erwartest du Wunder von deiner Weiterbildung?

Klare Vorstellungen sind das eine, das andere sind die Möglichkeiten des Dozenten, auf sie einzugehen und sie umzusetzen. Gerade in einer Klasse ist es für Dozenten ein Abwägen, in welcher Tiefe sie auf einzelne Teilnehmer eingehen können und wann sie die Klasse aufhalten. Eine Einzelbetreuung zu erwarten, wäre vermessen. Dennoch: äussere dein Bedürfnis, die Antwort kann ein einfaches Ja oder Nein, ein einzelner Satz, weiterführende Literatur oder sogar eine ergänzende Weiterbildung sein. Falls du komplett im falschen Kurs sitzt, such mit der Academy nach Alternativen.

Beobachten und fragen

Aufstrecken ist in Weiterbildungen erlaubt

An Konzerten wie bei Weiterbildungen: aufstrecken ist gestattet.

“Richtig Feedback geben” könnte fast eine Weiterbildung für sich sein. Auch hier macht wie so oft der Ton die Musik. Wenn du Feedback formulierst, beschreibe, was du beobachtet hast und frage den Dozenten, warum er sich für diesen Weg entschieden hat. An seine Darstellung kannst du mit weiteren Fragen anknüpfen, bis du gehört hast, was du wissen möchtest. Versuche auf Wertungen zu verzichten und bleib positiv.

Frage dich, was du tun kannst

JFK Zitat abgewandelt auf Weiterbildung

In Anlehnung an JFK: Frage nicht, was deine Weiterbildung für dich tun kann, sondern was du für deine Weiterbildung tun kannst.

Eine Weiterbildung ist eine besondere Dienstleistung. Ihr Wert ergibt sich zu einem grossen Teil aus dem, was einzelne Teilnehmer beitragen und auch was jeder für sich im stillen Kämmerchen beim Lernen oder Lesen daraus macht. In Anlehnung an JFK kann man sagen: “frag nicht, was deine Weiterbildung für dich tun kann, sondern was du für deine Weiterbildung tun kannst”. Bestimmt hast du in deiner Karriere Projekte erlebt, die für andere interessant sind und ein im Kurs vorgestelltes Modell bestätigen oder widerlegen. Die Diskussion, die ein solcher Beitrag auslöst, beleuchtet ein Thema noch mehr. Das macht den Erfolg einer Weiterbildung aus. Einfach reinsitzen, Diplom in CV einfügen und warten, bis die Karriere voran geht, dürfte selten funktionieren.

Als Bewertungsplattform ist es eggheads ein Anliegen, das Gespräch zwischen Interessenten, Absolventen und Kursleitern vor, während und nach einer Weiterbildung zu ermöglichen. Mit konstruktivem Feedback während des Semesters kannst du aktiv dazu beitragen, dass deine Weiterbildung für dich erfolgreich wird. So sparst du dir allfälligen Frust und kannst zuletzt auf eine positive Erfahrung zurück blicken – die du mit einer Bewertung in unserer Community festhältst. Wir freuen uns darauf.

Bewerte jetzt deine Weiterbildung.

Photo Credits: Thanks to Unsplash 

10 Typen von Weiterbildungsteilnehmern

Die Weiterbildung ist gestartet, du bist in den Stoff eingetaucht und ahnst, mit wem du es in der Klasse zu tun hast. Im Blog stellt dir eggheads.ch 10 Typen von Weiterbildungsteilnehmern vor, denen du garantiert schon begegnet bist.

1. Der Streber

Typ Weiterbildungsteilnehmer Streber Bleistifte

Wissbegierig, in der ersten Sitzreihe anzutreffen, ausgestattet mit Schreibmaterial für seitenlange Notizen.

Noch vor den Dozenten trifft er im Kursraum ein, nistet sich in der ersten Reihe ein, legt seinen Notizblock auf den Tisch, den Kugelschreiber parallel dazu ausgerichtet und wartet mit einem Becher Kaffee in der Hand auf das erste Gespräch des Tages. Insgeheim hofft er auf ausgiebiges Fachsimpeln mit den Dozenten und exklusives Insiderwissen, bevor alle anderen eingetroffen sind. Er ist nur so früh da, weil die Zugsverbindungen angeblich ungüstig sind oder er weniger Zeit benötigte, um das Auto zu parkieren. Erkennen lässt er sich am suchenden Blick. Tipps: Mit Blick zum Boden oder aufs Handy ausweichen, wenn du ein Morgenmuffel bist, ansprechen, wenn du jeden Aspekt eures Themas erörtern magst – oder mit einem Ohr zuhören und nicken, wenn du selber Dozent bist.

2. Der Running Gag

Typ Weiterbildungsteilnehmer: Der running Gag

Mit immer gleicher Verspätung platzt er rein. Echt unterhaltsam der Running Gag.

Kurstag für Kurstag weisst du: einige Minuten nach Beginn platzt er rein. So zuverlässig mit immer gleicher Verspätung, dass er zum Running Gag wird. Setzt er an einem Kurstag aus, vermisst ihn die Klasse und schickt ihm besorgte Nachrichten, ob alles in Ordnung sei.

3. Der Papierjäger

Typ Weiterbildungsteilnehmer: Der Papierjäger

Er braucht nur das Diplom, der Papierjäger.

Jahrelange Berufserfahrung hat ihn gestählt. Die in der Weiterbildung vermittelten Inhalte sind für ihn lediglich Grundlage. Er fragt sich, wann es inhaltlich zur Sache geht und macht geduldig mit, bis er sein Diplom im Sack hat. Das braucht er lediglich für seinen CV oder sein HR.

4. Der heimliche Experte

Typ Weiterbildungsteilnehmer: Der heimliche Experte

Zum Gähnen langweilig ist die Weiterbildung für den heimlichen Experten.

In seiner Branche ist er eine grosse Nummer. In seiner Firma ein hohes Tier. Für den Titel auf seiner Visitenkarte genügt eine Zeile nicht. Es braucht nur schon ein MBA, um seine Funktion überhaupt verstehen zu können. Er kommentiert mit dezenter Langweile die in der Fortbildung besprochenen Fallstudien und stellt die Erklärungen der Dozenten richtig. Eigentlich erstaunlich, dass er Zeit für eine Weiterbildung hat, muss er doch an Konferenzen in Shanghai, Sydney oder San Franciso jetten oder mit dem VR golfen.

5. Der offensichtliche Laie

Typ Weiterbildungsteilnehmer: Der offensichtliche Laie

Was macht der in meiner Klasse? Fragt sich der Dozent über den offensichtlichen Laien.

Erkennungszeichen: ratloser Gesichtsausdruck, suchende Blicke und viele geflüsterte Fragen zum Sitznachbarn. Wenn er es wagt, eine Frage zu stellen, reagiert der Dozent erst Mal mit einem leeren Schlucken. Was macht der in meinem Kurs? Ein Raunen geht durch die Ränge. Fasst sich der Dozent ein Herz und holt zur Antwort aus, fällt er in ein Deutsch, als ob er einem Kind erklärt, dass es den Samichlaus nicht gibt.

6. Der Coole

Typ Weiterbildungsteilnehmer: Der Coole

Darf auch in einer Weiterbildung nicht fehlen: Der Coole.

Noch in jeder Klasse, in der du warst, gab es ihn. In einer Weiterbildung hast du nicht mit ihm gerechnet, aber siehe da, da ist er wieder, der Coole. Und wieder fragst du dich, was hat es mit ihm auf sich. Nötig hat er es nicht, dabei zu sein. “Ich schwänze das nächste Modul. Ich weiss alles schon.”

7. Der endlose Frager

Typ Weiterbildungsteilnehmer Frager

Eine Frage jagt die nächste. Ein Ende ist nicht in Sicht. So ist der endlose Frager.

Eine Weiterbildung lebt von den Erfahrungen, die ihre Teilnehmer einbringen und den Fragen, die sich angewandt auf ihre Unternehmen stellen. Fragen bringen’s. Der endlose Frager hat aber einen Punkt falsch verstanden: die Frage sollte nicht länger als der Kurstag dauern. Die Klasse lehnt sich schon mal zurück, wenn er zu einer neuen Frage ansetzt. Und das alle zwei Minuten.

8. Die Hinterbänkler

Typ Weiterbildungsteilnehmer: Der Hinterbänkler

Nimmt zu hinterst Platz um nicht gestört zu werden: Der Hinterbänkler.

Sie wollen selber entscheiden, wann sie sich einbringen und wann nicht. Keinesfalls wollen sie von Dozenten aufgerufen werden, das brächte ihr Konzept durcheinander. Nahliegend darum ihr Lebensraum: die hinterste Reihe. Sie hören zu, denken mit, notieren, schweifen ab, gähnen, schauen aus dem Fenster und pflegen den olympischen Gedanken: dabei sein ist alles. Manchmal ehren sie die Klasse mit einem Input oder einer konstruktiven Frage.

9. Der Veränderungssucher

Typ Weiterbildungsteilnehmer: Der Veränderungssucher

Links oder rechts? Der Veränderungssucher steht an einer Kreuzung.

Eine Weiterbildung ist eine gute Gelegenheit, Neues zu lernen, um im Job voran zu kommen, die Spur zu wechseln oder eine neue Stelle zu finden. Viele Gelegenheiten bieten sich für Networking im eigenen Fachbereich. Der Veränderungssucher tritt allerdings penetrant auf, als ob er in jeder Kaffeepause am liebsten gleich seinen CV überreichen und seine Stärken und Schwächen aufsagen wollte.

10. Der Spion

Gepflegte Betriebsspionage auf den Spuren von Sherlock Holmes in einer Weiterbildung

Gepflegte Betriebsspionage würde der heimliche Spion seine Teilnahme an einer Weiterbildung bezeichnen.

Trenchcoat umgehängt, Zylinder ins Gesicht gezogen, an einer Pfeife schmauchend wäre zu auffällig. Er hat aber eine Mission: seine Firma will, dass er möglichst viel aus den anderen Kursteilnehmern heraus quetscht. Wie arbeiten andere Firmen im jeweiligen Fachbereich? Gibt es Geheimrezepte? Er ist oft enttäuscht, wenn er heraus bekommt, dass andere auch nur mit Wasser kochen.

Welche Typen von Teilnehmern sind dir in deiner Weiterbildung begegnet? Teil uns deine Erfahrungen mit. Unentdeckte Exemplare oder seltene Arten stellen wir in einem nächsten Post vor.

Finde deine nächste Weiterbildung bei eggheads.ch und lerne selber verschiedene Typen von Teilnehmern kennen.

Photos: Thanks to pixabay and unsplash