Social Media Manager Skills und Fähigkeiten

Studie: Was ein Social Media Manager können muss

Was muss ein erfolgreicher Social Media Manager können? eggheads.ch, der Tripadvisor für die Weiterbildung, hat in einer Studie untersucht, was Arbeitgeber erwarten. Wenn du weisst, welche Anforderungen die Unternehmen stellen, weisst du auch, welche Skills du in einem Social Media Kurs weiter entwickeln musst.

Was haben wir untersucht? Zwischen Oktober 2016 und Juni 2017 haben wir 50 auf schweizerischen Online-Jobbörsen veröffentlichte Stellen untersucht. Das Kriterium: das Schlüsselwort “Social Media” musste im Stellentitel vorkommen. Erfahre nun, was Arbeitgeber von ihren Social Media Managern erwarten.

Social Media Manager müssen oft auch andere Disziplinen beherrschen

Eingebürgert hat sich die Stellenbezeichnung “Social Media Manager”. Die Mehrheit der Unternehmen suchten einen Spezialisten, der diesen Jobtitel trägt. Die eine oder andere Firma auf Mitarbeitersuche setzt einen Akzent, indem sie den zukünftigen Kollegen als Social Media Rockstar oder Social Media Nerd bezeichnet. Yeah.

Entsprechend werden mehrheitlich reine Social Media Manager gesucht, d.h. Fachkräfte, bei denen sich alles rund um die Kommunikation im Social Web dreht. Bei gut zwei von fünf ausgeschriebenen Stellen gehören aber weitere Aufgaben zum Portfolio. Am häufigsten sind dies Online Marketing und etwas abgeschlagen Content Marketing.

Social Media Manager Stellenbezeichnungen

Social Media Manager müssen häufig noch Aufgaben aus anderen Fachdisziplinen beherrschen.

Die Top 10 Skills eines Social Media Managers

Nun zu den Fähigkeiten, die Unternehmen am meisten in den ausgeschriebenen Stellen verlangen. Klares Ergebnis: Wer als Social Media Manager arbeiten möchte, muss Inhalte finden, planen und publizieren können. Diese Skills wurden am häufigsten genannt. Aus Sicht der Arbeitgeber zählt die operative Bewirtschaftung und Pflege der Unternehmensauftritte in sozialen Netzwerken somit zu den wichtigsten Aufgaben

Social Media Manager brauchen analytische Skills

Kommunikation im digitalen Umfeld lässt sich anders als ihr Pendant im analogen Umfeld detailliert messen. Darum wollen Arbeitgeber, dass Social Media Manager mit Analysetools erheben, welche Wirkung die veröffentlichten Posts, Tweets und Videos erzielen. Die Erkenntnisse sollten strukturiert in Reports für das Management aufbereitet werden.

Beobachten, was auf eigenen und fremden Kanälen geht

Unternehmen legen grossen Wert drauf zu wissen, was die Community und weitere Stimmen in den Social Networks bewegt. Darum fordern sie gemäss den untersuchten Stelleninseraten von ihren Social Media Managern, dass diese ein Monitoring aufsetzen, und die eigenen Kanäle aber auch das Web insgesamt im Auge behalten. Aus den gefundenen Informationen sollen die Social Media Manager, Nerds und Rockstars die richtigen Schlüsse ziehen.

Bezahlte Formen der Kommunikation vermehrt gefragt

Organische Reichweiten sind mit dem zunehmenden Wettbewerb um Aufmerksamkeit in den sozialen Netzwerken aber auch aufgrund angepasster Algorithmen immer schwerer zu erzielen. Kritiker sagen gar: unmöglich. Unternehmen haben dies erkannt und stellen die Anforderung, dass Social Media Manager Kampagnen entwerfen, durchführen und auswerten können. Namentlich genannt: das Schalten von Ads bei Facebook.

Social Media Manager müssen schnell sein und weiter denken

Wer es gern ruhiger nimmt, ist im dynamischen Umfeld von Social Media schlecht bedient. Das Entwicklungstempo legt fast täglich zu. Arbeitgeber wünschen sich darum Social Media Manager, die am Puls des Geschehens sind und wissen, was Hype ist und was Zukunft hat. Zu einer häufig gestellten Anforderung gehört es, auf dieser Basis Trends und Innovationen in den eigenen Betrieb zu bringen.

Social Media Manager sind Communitymanager

Dialog: das entscheidende Kriterium der Kommunikation im Social Web. Arbeitgeber sind sich dessen bewusst und suchen Social Media Manager, die auf Fans und Follower eingehen und generell das Engagement fördern. Strategische Aufgaben sind mindestens gemessen an den untersuchten Stelleninseraten deutlich seltener zu vergeben. Das Entwickeln einer Social Media Strategie oder das Konzipieren eines Unternehmensauftritts in Social Media werden deutlich weniger oft nachgefragt.

Übrigens, der Beitrag nach der Infografik weiter.

Social Media Manager Skills und Aufgaben

Was ein Social Media Manager können muss, gemessen an ausgeschriebenen Jobs.

Was wünschen sich Unternehmen noch von ihren Social Media Managern?

Mit Erfahrungen im Online-Marketing erhöht sich ein Social Media Manager die Chance auf eine Anstellung bei einem Schweizer Unternehmen. Bei gut jeder dritten untersuchten Stelle sind Erfahrungen im digitalen Marketing gefragt, ungeachtet, ob Social Media der alleinige Fokus des Jobs ist.

Diese Skills runden das Profil eines Social Media Managers ab

Wer Internetauftritte wie eine Website pflegen und ein CMS bedienen kann, hat gute Karten im Rennen um einen Job als Social Media Manager. Da es für Marken wichtig ist, die eigenen Auftritte mit spannenden Themen und Geschichten zu bespielen, haben Text- oder Content Marketing-Kompetenzen ein entsprechendes Gewicht bei der Jobvergabe. Häufig erwünscht sind zudem auch SEO-, PR- oder Eventmanagementskills.

Weitere interessante Facts & Figures zum Job als Social Media Manager

Das sind die Hotspots für Social Media Manager:

  1. Zürich (Stadt)
  2. Zürich (Region)
  3. Lausanne
  4. Basel
  5. Bern

In diesen Branchen winken die meisten Jobs als Social Media Manager:

  1. Kommunikation (Agentur)
  2. Internetunternehmen
  3. Versicherung
  4. Pharma
  5. Medien
  6. Konsumgüter

Tools, die ein Social Media Manager beherrschen sollte

  1. Photoshop
  2. Webanalytics (meist Google Analytics)
  3. MS Office
  4. Videoproduktion

Noch wenige Unternehmen suchen Social Media Manager, die etwas von Influencer Marketing verstehen, obwohl es ein angesagtes Thema ist

Insgesamt gibt es für Social Media Manager wenig Stellen mit Leitungsfunktion. Nur in sechs Prozent der ausgeschriebenen Jobs wird eine Führungsfunktion angeboten.

Teilzeit bleibt auch in einem digitalen Jobumfeld die Ausnahme: 16 Prozent der untersuchten Stellen können in Teilzeitarbeit angetreten werden.

Bemerkenswert ist, dass Unternehmen unter Content, bzw. der Produktion von Content für digitale Medien sehr weit fassen. Dazu zählen sie oft die Website aber auch Newsletter. Es lohnt sich daher, die Stellenausschreibung eines Social Media Managers genau zu lesen.

Wichtigste Arbeitsumgebung für Social Media Manager: Facebook. In gut jeder dritten Stelle wurde das Social Network von Mark Zuckerberg namentlich genannt. In gut jeder vierten das zu seinem Konzern gehörige Instagram. Auf den weiteren Plätzen folgen Twitter, etwas abgeschlagen LinkedIn, Snapchat und Youtube. Gemessen an den Anzahl Nennungen in Stelleninseraten spielen Xing, Musical.ly oder auch der Facebook Messenger eine untergeordnete Rolle, bzw. sie sind zurzeit nur für Unternehmen relevant, die eine sehr spezifische Zielgruppe erreichen möchten.

Jetzt hast du einiges erfahren, was ein Social Media Manager bei einer Schweizer Firma können muss. Indem du weisst, was Arbeitgeber wollen, weisst du auch, welche Skills du in einer Social Media Weiterbildung weiter entwickeln solltest – natürlich immer vor dem Hintergrund dessen, was du schon kannst und was deine Ziele sind. Wenn du lernen möchtest, wie man Marketing und Kommunikation in sozialen Netzwerken betreibt, findest du bei eggheads.ch passende Kurse, Seminare und Lehrgänge. Zu den Social Media Weiterbildungen.

Ebenfalls interessant: Social Media Manager Job Description

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7 Survival Tipps für das Mitarbeitergespräch

Alle Jahre wieder: ab in die Höhle des Löwen zum Mitarbeitergespräch. eggheads.ch zeigt dir hier im Weiterbildungsblog, wie du am meisten draus machst.

Gegen Ende Jahr flattert sie bestimmt auch wieder in deine Inbox: die Einladung für das Mitarbeitergespräch. Antanzen beim Chef ist angesagt. Wenn du in diesem Moment leer schluckst und nicht gerade Euphorie verspürst, bist du in guter Gesellschaft. Viele Angestellte sehen den alljährlichen Termin eher als Alibiübung, die sie über sich ergehen lassen müssen, denn als Chance und machen gute Miene. Auch wenn es für ein gelungenes Jahresendgespräch zwei braucht, zeigt dir eggheads.ch hier einige Tipps, damit dir dein Part gelingt.

Das Mitarbeitergespräch: Feedback vom Chef. Mach mehr draus mit den 7 Tipps von eggheads

Alle Jahre wieder: antanzen beim Chef für das Mitarbeitergespräch.

1. Sieh es, als was es ist

Im HR-Jargon wird das Mitarbeitergespräch auch als Qualifikations- oder Entwicklungsgespräch bezeichnet. Nach reiner Lehre geht es beim Termin zwischen Vorgesetzten und Angestellten um eine Standortbestimmung: Erbrachte Leistungen sollen mit den im Vorjahr gesteckten Zielen abgeglichen und beurteilt werden. Gleichzeitig geht es um neue Ziele und deinen Beitrag für den Erfolg deines Teams, deiner Abteilung und deiner Arbeitgeberin. Oder kurz zusammen gefasst: Es geht nicht um eine Beurteilung von dir als Mensch sondern als Fachkraft.

2. Bewahre ruhig Blut – auch im Qualifikationsgespräch

Hand aufs Herz: Es ist praktisch unmöglich, sich selbst nur als Funktionsträger oder Leistungserbringer zu sehen. Der Charakter, persönliche Stärken und Schwächen prägen die Arbeit und entsprechend deren Beurteilung massgeblich mit. Ebenso fliessen Erlebnisse in die Wahrnehmung ein. Damit das Mitarbeitergespräch dennoch erfolgreich verläuft, bleib sachlich und konstruktiv. Auch hier gilt: c’est le ton qui fait la musique.

3. Bleib auf dem Boden

Das Mitarbeitergespräch ist durchaus eine knifflige Angelegenheit: zum einen erhältst du Feedback, für das du offen sein solltest und das dich weiter bringen kann. Zum andern ist es eine Leistungsbeurteilung, die womöglich für mehr oder weniger Lohn sorgt. Wenn du allzu ehrlich bleibst, verbaust du dir vielleicht den Bonus oder Aufstiegschancen. Handkehrum: Wenn du Leistungen überverkaufst und zu viel versprichst, läufst du Gefahr, dass du früher oder später auffliegst. Darum: sei ehrlich aber nicht zu bescheiden, stell Erfolge heraus aber ohne zu viel Zuckerguss, sei ambitioniert und motiviert aber nicht weltfremd.

4. Rechne ab – mit dir

Gut vorbereitet gelingt das Mitarbeitergespräch besser. Nimm dir Zeit dafür. Betrachte die im Vorjahr gesteckten Ziele nochmals und fasse deine Ergebnisse im abgelaufenen Jahr auf einer Liste zusammen. Was war Top? Was Flop? Welche Stärken konntest du einbringen? Welche Schwächen solltest du noch ausbügeln? Mit einer ehrlichen Selbsteinschätzung bist du gewappnet für die Beurteilung der Gegenseite und die darauf folgende Diskussion.

5. Spitz die Ohren

Ohren spitzen und Feedback entgegennehmen im Mitarbeitergespräch

Man sagt, Feedback ist ein Geschenk. Also spitz die Ohren, denn du es bekommst.

Gleich wie du zieht dein Chef Bilanz, analysiert Erreichtes (und Verpasstes) und gibt Feedback. Dies bezieht sich wie erwähnt auf Fachliches und auf Persönliches wie zum Beispiel deine Rolle im Team oder die Zusammenarbeit mit Kollegen anderer Abteilungen. Hör zu und finde heraus, in welchen Punkten ihr euch einig seid und in welchen nicht. Wenn es Differenzen gibt, vertieft diese. So zeigen sich möglicherweise Erwartungen und Einschätzungen, die nur implizit vorhanden sind. Liegen diese auf dem Tisch, könnt ihr euch beide daran orientieren.

6. Fordere messbare Ziele ein im Mitarbeitergespräch

Mitarbeitergespräch Ziele definieren

Ziele sollten messbar sein. Nur so lässt sich später Erfolg oder Misserfolg beurteilen.

Die Ziele und Planung für das kommende Jahr sind grösstenteils über die Unternehmensstrategie definiert. Entsprechend werden dir Ziele vorgegeben. Damit diese beim nächsten Qualifikationsgespräch bewertet und besprochen werden können, sollten sie objektiv messbar sein. Die Messlatte wird hoch sein. Lass dich auf ambitionierte Ziele ein und hake nach, wenn eine Vorgabe nicht klar genug definiert ist. Wichtig ist auch, dass du die nötigen Kompetenzen und Ressourcen bekommst, um die Erwartungen zu erfüllen.

7. Mach den nächsten Schritt – mit einer Weiterbildung

Der Karrieresprung mit einer Weiterbildung beginnt im Mitarbeitergespräch

Besprich im Mitarbeitergespräch deine berufliche und persönliche Weiterentwicklung – eine gute Gelegenheit, eine Weiterbildung zu beantragen.

Zum Ausblick gehört es ebenfalls, deine beruflichen und persönlichen Perspektiven zu besprechen. Wie willst du dich im Job weiter entwickeln? Welche Skills musst du morgen beherrschen? Das Mitarbeitergespräch ist eine gute Gelegenheit, das Thema Weiterbildung aufzugreifen. Zeige deinem Chef, wie du mit einer Weiterbildung mehr aus dir machst und wie eure Firma davon profitiert. Wenn du aufzeigst, was eine Investition in dich beiden Seiten bringt, erhöhst du die Chance auf eine Unterstützung. Eine grosse Auswahl an Lehrgängen, Kursen und Seminaren findest du übrigens bei eggheads.ch

Wir hoffen, mit diesen Tipps blickst du dem alljährlichen Ritual namens Mitarbeitergespräch gelassener entgegen und weisst, wie du mehr draus machen kannst.

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