Kursbewertung bei eggheads

Kursbewertung in der Weiterbildung: eggheads macht’s möglich

Wer eine Kursbewertung sucht, sollte sich eggheads näher ansehen. eggheads, die Community schlauer Köpfe, ist Schweizer Pionier für öffentliche Bewertungen in der Bildung. Hunderte unabhängiger Absolventen haben besuchte Kurse, Seminare und Lehrgänge in eigenen Worten bewertet.

Beispiel einer Kursbewertung bei eggheads.ch

Eine Kursbewertung steckt voller wertvoller Informationen.

Im Internet etwas recherchieren und die Meinung unabhängiger Kunden zu einem Produkt oder einer Dienstleistung erfahren? In der Gastronomie, in der Hotellerie oder in klassischen Online-Shops gehören Bewertungen einfach dazu. Und das aus guten Gründen:

eggheads hat Bewertungen in der Schweiz in die Ausbildung und Weiterbildung gebracht.

Was ist eine Kursbewertung?

Eine Kursbewertung ist eine Beurteilung eines Kurses, Seminars oder Lehrgangs in den Worten eines unabhängigen Absolventen. Sie unterscheidet sich von einem Testimonial, also einer Aussage eines Kursteilnehmers auf der Website oder in einer Broschüre eines Kursanbieters, da die Bewertung freiwillig, in eigenen Worten, im eigenen Namen und auf einer unabhängigen Plattform wie eggheads erfolgt. Eine Kursbewertung ist somit ein subjektiver Erlebnisbericht.

Bewertung einer Weiterbildung bei eggheads.ch

Eine Kursbewertung verrät, was eine Weiterbildung wirklich bietet.

Kann eine Kursbewertung in der Weiterbildung funktionieren?

Klar. Natürlich ist das Volumen an möglichen Bewertungen im Vergleich zur Gastronomie oder Hotellerie tiefer. Menschen besuchen ein Restaurant oder Hotel häufiger als eine Weiterbildung. Die Anzahl an Kursbewertungen kann daher nie die Anzahl Kundenfeedbacks der erwähnten Branchen oder sogar eine statistische Signifikanz erreichen. Das schadet der Aussagekraft einer Kursbewertung aber nicht: Internetnutzer haben gelernt, Bewertungen nicht als absolute Wahrheit zu sehen sondern sie einzuordnen. Somit ergänzen Kursbewertungen die Sicht auf ein Weiterbildungsangebot und unterstützen die Meinungsbildung.

Welche Erfahrungen hat eggheads mit Kursbewertungen gemacht?

In unseren Worten: sehr gute. Glaubwürdiger als eine eigene Aussage ist auf eine solche Frage aber eine unabhängige. Zum Beispiel diese:

 

Der eine Tweet zeigt: für einen Kursleiter ist es enorm hilfreich, die eigene Weiterbildung anhand der Kursbewertungen von den Mitbewerbern abzuheben. Diese Differenzierung ist der eine grosse Mehrwert für Weiterbildungsanbieter. Sie ist umso wichtiger, da sich die Angebot allein anhand der Kursbeschreibung immer weniger unterscheiden. Ein Beispiel: Bei eggheads sind über 38 CAS Leadership, die Schweizer Universitäten und Fachhochschulen anbieten, verfügbar. Wie soll sich da jemand eine Meinung bilden? Reviews von bisherigen Teilnehmern lotsen Weiterbildungswillige durch den Weiterbildungsdschungel.

Ein weiterer Mehrwert für Kursanbieter: Eine Kursbewertung zieht die Aufmerksamkeit auf sich. Wer einen Kurs, ein Seminar oder einen Lehrgang sucht, verbringt viel Zeit mit dem Lesen der Kundenstimme. Gemäss unseren Daten bis zu mehreren Minuten pro Kurs. Der Schritt zur Beratungs- oder Buchungsanfrage ist dann nicht mehr weit. Dass Bewertungen handlungsauslösend sind, zeigen die Daten von Nielsen (Nielsen Global Trust in Advertising).

Die oft geäusserte Befürchtung, dass eine Kursbewertung lediglich als eine Abrechnung genutzt wird, können wir mit den gemachten Erfahrungen klar widerlegen. Aus mehreren hundert Reviews ist bis jetzt nur eine einzige eingetroffen, die weder für Weiterbildungswillige noch für Kursanbieter als wertvolles Feedback gesehen werden konnte. Sie war zu dünn und destruktiv. Dehalb haben wir sie gemäss unserer Policy gelöscht. Erhält eine Weiterbildung eine kritische Beurteilung, können Kursleiter Stellung nehmen. Dies ist aber klar die Ausnahme. Der weitaus grösste Teil der Bewertungsschreiberinnen und -schreiber ist sehr zufrieden mit der besuchten Weiterbildung. So liegt der Median um vier von fünf Punkten (Eigelb, in unserem Fall).

Für Fachkräfte ist eine Kursbewertung ebenfalls ein Plus: sie zeigt, dass sich jemand in seinem Metier weiter bildet und durch seinen Beitrag einen Mehrwert in seiner Fachschaft stiftet. Damit positiert sich jemand als Fachkraft und stärkt die eigene Positionierung im Arbeitsmarkt.

Was sagt eine Kursbewertung bei eggheads aus?

Wir sehen uns in der Rolle der Plattform, die das Gespräch zwischen Weiterbildungsinteressierten, Absolventen und Kursleitern ermöglicht. Entsprechend ist es die Herausforderung, die Hürde für eine Kursbewertung nicht zu tief aber auch nicht zu hoch anzusetzen. Wer seine Erfahrungen mit einer Weiterbildung auf eggheads.ch mitteilen möchte, benötigt darum einen Account, der auf einer Emailadresse oder einem Facebook Konto beruht. Um die Qualität hochzuhalten prüfen wir jeden Eintrag manuell und nehmen mit dem Absender Kontakt auf, wenn etwas unseriös erscheint.

Einmal Mitglied in der Community schlauer Köpfe können User einen bestehenden Kurs bewerten oder einen eigenen erfassen, falls er noch nicht im Katalog vorhanden ist. Zur Kursbewertung gehört eine Zusammenfassung in eigenen Worten sowie ein Formular. Dieses beinhaltet:

  • Administration
  • Inhalt
  • Dozenten
  • Kursunterlagen
  • Praxistauglichkeit
  • Atmosphäre

Wer noch mehr über einen Kurs sagen möchte, kann zusätzlich einen Kommentar hinterlassen. Sie dir hier ein Beispiel an.

Bewertung einer Weiterbildung bei eggheads - Kursbewertng

Wissen vermehrt sich durch Teilen: in der Community schlauer Köpfe tauschen Absolventen ihre Erfahrungen mit besuchten Kursen, Seminaren und Lehrgängen aus.

Wie wir auf diese Kriterien gekommen sind? Wir haben Dutzende von Feedbackformularen untersucht und diese Punkte als die zentralen herausgefiltert.

Eine Kursbewertung ist auch in der Ausbildung und Weiterbildung eine wertvolle Ergänzung für Weiterbildungswillige, Absolventen und Kursleiter.

Finde jetzt deine Weiterbildung bei eggheads.

Buchhaltungskurs besuchen und die Unternehmensfinanzen im Griff haben

Ratgeber Buchhaltungskurs: Auf Du und Du mit Soll und Haben

Mit der Buchhaltung hast du die Zahlen in deinem Unternehmen im Griff. Aber welcher Buchhaltungskurs bereitet am besten darauf vor? eggheads.ch hilft dir mit diesem Ratgeber, den Überblick über das üppige Weiterbildungsangebot zu bekommen.

 

Finde jetzt deinen Buchhaltungskurs.

 

Buchhaltungskurs besuchen und die Unternehmensfinanzen im Griff haben

In einem Buchhaltungskurs lernst du Soll an Haben – und noch mehr.

Wenige Berufsstände rufen bei vielen ein so starkes – meist klischiertes – Bild hervor wie der Buchhalter (und das gilt tatsächlich für die männliche Berufsbezeichnung). Zu nutze macht sich dies auch die Unterhaltungsbranche, man denke an Charaktere wie Chandler in der Serie “Friends” oder Leo Bloom im Film “The Producers” (mehr).

In ihren Unternehmen haben Buchhalterinnen und Buchhalter aber eine wichtige Aufgabe: mit der Buchhaltung haben sie ein wichtiges Instrument der Unternehmensführung in der Hand und ermöglichen es damit, die Finanzen im Griff zu behalten und das Unternehmen zu steuern.

 

 

Buchhalter: Aufgaben und Anforderungen

In der Schweiz sind gemäss LinkedIn rund 6000 Personen in der Buchhaltung tätig, sei es als Sachbearbeiter Rechnungswesen, Buchhalter mit eidg. Fachausweis oder Leiter Buchhaltung. Oft sind Buchhalter und Buchhalterinnen auch für weitere Aufgaben zuständig wie die Assistenz oder Personaladministration.

Wie Stichproben in Stellenausschreibungen zeigen erwarten Arbeitgeber von ihren Buchhaltern meist, dass sie das Hauptbuch sowie die Hilfsbücher führen. Zu letzteren gezählt werden am häufigsten die Kreditoren und Debitoren. Weitere Aufgaben in der Buchhaltung:

  • Zahlungsverkehr inkl. Mahnwesen
  • Verbuchung der Wareneingänge
  • Kontoführung
  • MwSt.-Abrechnung
  • Monats- und Jahresabschlüsse.

Vorausgesetzt werden häufig eine abgeschlossene kaufmännische Grundausbildung sowie eine Weiterbildung zur Fachfrau/Fachmann Finanz- und Rechnungswesen mit eidg. Fachausweis.

 

Die Finanzbuchhaltung: Pflicht für Unternehmen

Für juristische Personen sowie für Einzelunternehmen und Vereine ab 500’000 Franken Umsatz im Jahr ist die Buchhaltung und Rechnungslegung Pflicht. Das schreibt das Schweizerische Obligationenrecht (Art. 957ff) vor (Gesetzesauszug).

Damit verbunden sind weitere Pflichten wie das Erstellen von:

  • Inventar
  • Bilanz und
  • Erfolgsrechnung mit sämtlichen Belegen.

Weitere Informationen.

 

Buchhaltungskurs gesucht? Das musst du wissen

Das Angebot an Kursen, Seminaren und Lehrgängen in Finanz-und Rechnungswesen ist umfassend. eggheads hilft dir mit diesem Ratgeber, den Überblick zu bekommen, so dass du die richtige Weiterbildung findest.

 

An wen sich Buchhaltungskurse richten

An Anfänger, Einsteiger und “Dummies”

Crashkurse und Buchhaltungskurse für Einsteiger richten sich an alle, die mit den Aufgaben und Techniken der Buchführung nicht vertraut sind und sich die notwendigen Grundlagen aneignen wollen – seien es gesetzliche Grundlagen nach dem Obligationenrecht (OR) oder die Grundsätze ordnungsmässiger Buchführung und Rechnungslegung. Zum A und O gehören z.B. weiter auch, wie man Bilanzen und Erfolgsrechnungen gliedert oder einen Kontenplan erstellt. In einem Einsteigerkurs lernen Teilnehmer auch, wie man typische Geschäftsfälle verbucht und einen Jahresabschluss vorbereitet. Als Einsteiger solltest du gern mit Zahlen arbeiten sowie einige Rechenregeln und -verfahren wie das Dreisatz- oder Prozentrechnen beherrschen. Meist stehen dir mit diesen Vorkenntnissen die Buchhaltungskurse für Anfänger offen.

An Wiedereinsteiger

Wer den Wiedereinstieg in die Buchhaltung sucht oder seine Kenntnisse in Finanz- und Rechnungswesen wieder auffrischen möchte, findet kurze und intensive Buchhaltungskurse, die meist eine Bezeichnung wie Refresher oder Brush-up tragen. In sehr kurzer Zeit – zwischen einzelnen Lektionen und wenigen Abend – werden in der Regel die wichtigsten Grundlagen und Zusammenhänge der Buchhaltung wiederholt und die aktuellen Rahmenbedingungen aufgearbeitet. So werden Teilnehmer wieder fit in allen Fragen des Accountings.

An Vereine, Selbstständige oder KMU

Wenn du kein professioneller Buchhalter bist und zum Beispiel in einem Verein als “Säckelmeister” die Verantwortung für die Finanzen trägst oder als kaufmännischer Allrounder in einem KMU die Buchhaltung führst, findest du dafür spezifische Buchaltungskurse und -seminare. Sie sind inhaltlich meist sehr verwandt mit den Angeboten für Einsteiger (vgl. oben) und vermitteln das Einmaleins von den gesetzlichen Grundlagen und Bewertungsvorschriften über die doppelte Buchhaltung bis zu Abgrenzungen und zum Jahresabschluss. In der Regel wirst du in solchen Weiterbildungen auch mit einem Buchhaltungsprogramm arbeiten. Einfache Excel-Kenntnisse helfen dir ebenfalls weiter.

An Fortgeschrittene

Falls du einen Buchhaltungskurs für Anfänger hinter dir hast, kannst du deine Kenntnisse in der Finanzbuchhaltung (Fibu) weiter vertiefen. Zu den Themen, die in der Praxis regelmässig auftauchen, gehören Personalaufwand, Abschreibungen oder Abgrenzungen und Rückstellungen.

Wer eine weiterführende Weiterbildung besucht, kann danach beispielsweise:

  • praxisrelevante Bilanzierungsfragen richtig lösen
  • die aktuellsten Sozialversicherungsabzüge anwenden
  • den Personalaufwand verbuchen,
  • die Eigenkapitalkonten einer Einzelunternehmung führen,
  • Abschreibungen berechnen und verbuchen
  • Fremdwährungen umrechnen
  • Einkaufs- und Verkaufspreise einer Handelsunternehmung kalkulieren
  • zweistufige Erfolgsfrechnung erstellen
  • Abschluss einer Aktiengesellschaft (AG) verbuchen
  • Nutzschwelle im Warenhandel berechnen
  • Bilanz und Erfolgsrechnung analysieren und interpretieren
  • Kennzahlen eines Unternehmens berechnen
  • Cashflow berechnen

 

Möchtest du jetz einen Buchhaltungskurs finden?

 

Was Buchhaltungskurse vermitteln

Wenn du bereits sattelfest in Buchhaltung bist, aber zu einer bestimmten Praxisfrage ein Kurs oder Seminar suchst, dann findest du einen Buchhaltungskurs zu einem der folgenden Themen:

Updates

Wenn du mit der doppelten Buchführung zwar vertraut bist und Geschäftstransaktionen verbuchen kannst, aber die wichtigsten Änderungen des Schweizer Rechnungslegungsrechts oder andere beachtenswerte Gesetzesänderungen nicht kennst, bist du mit einem Update richtig bedient. Ein solcher Buchhaltungskurs bringt dich meist auch in Themen wie Sozialversicherungen, Steuern oder der OR-Rechnungslegung auf den neusten Stand.

Buchhaltungskurs für Hilfsbücher oder Nebenbücher

In der Finanzbuchhaltung (Fibu) können gleichartige Tatbestände in einem separaten Buchungskreis geführt werden. Zu den Hilfsbüchern bzw. Nebenbüchern zählen:

  • Debitoren-,
  • Kreditoren-,
  • Lohn-,
  • Anlagen-
  • sowie Wertschriften- und Liegenschafts-Buchhaltung.

Wer sich auf Hilfsbücher spezialisiert, findet einen passenden Buchhaltungskurs zum Thema der Wahl. Zahlreiche Weiterbildungsangebote vermitteln Kompetenzen in der Lohnbuchhaltung, die auch die Lohnabrechnung beinhaltet. Wer einen solchen Kurs besucht, lernt z.B. die Grundlagen zum Thema Lohnabrechnung kennen, kann Stunden- oder Montatslohnabrechnungen erstellen oder weiss, wie die Differenzen zwischen Lohn- und Finanzbuchhaltung abgestimmt und dokumentiert werden.

Buchhaltungskurs für Spezialfälle

Unternehmen müssen auf erwartete und unerwartete Marktereignisse reagieren. Diese Spezialfälle bilden Buchhalterinnen in der Buchhaltung ab. Kurse und Seminare behandeln oft folgende Themen:

  • Jahresabschluss
    Der Jahresabschluss will exakt und unter Zeitdruck erstellt werden. In einem Buchhaltungskurs lernen Teilnehmer, typische Zeitfresser und Fehler zu erkennen und zu vermeiden, so dass sie die wichtigsten Abschlussarbeiten mit Checklisten und Ablaufplänen organisieren können. Effizient können sie die für die Revision notwendigen Dokumentationen erstellen.
  • Revision
    In einem spezifischen Buchhaltungskurs lernst du, was die Revisionspflicht beinhaltet und welche verschiedenen Arten der Revision es gibt. Diese Kurse und Seminare bereiten darauf vor, die Aufgaben und Ziele der Revisoren kennen zu lernen und die Erfolgsfaktoren für die Revision zu eruieren. Zudem bist du nach erfolgreichem Abschluss in der Lage, eine Revision durch eigene Überprüfung effizienter abzuwickeln.
  • Sanierung
    Ein weiterer Spezialfall ist die Sanierung. In einer darauf ausgerichteten Weiterbildung lernst du, was eine Sanierung genau ist, wie es dazu kommen kann und was die aktienrechtlichen Vorschriften sind. Weiter wird dir aufgezeigt, wie du eine Sanierung erfolgreich durchführst, sie in der Finanzbuchhaltung abbildest (Sanierungsbilanz und Sanierungskonto) und die steuerlichen Auswirkungen beurteilst.
  • Buchhaltungskurse nach Rechnungslegungsstandard
    In einigen Weiterbildungen wirst du auf die Buchhaltung nach bestimmten Rechnungslegungsstandards vorbereitet. Ein Beispiel ist Swiss GAAP FER. Wenn du einen Buchhaltungskurs Swiss GAAP FER absolvierst, kannst du:

    • das Regelwerk und seine Bedeutung für KMU beurteilen
    • die Unterschiede zwischen Swiss GAAP FER, IFRS (International Financial Reporting Standards) und Obligationenrecht (OR) verstehen
    • den Rechnungslegungsstandard einführen und anwenden und
    • oder einen Abschluss nach Swiss GAAP FER erstellen

So vielfältig die Aufgaben in der Buchhaltung sind, so unterschiedlich gelagert sind die Buchhaltungsweiterbildungen. Wer einen Buchhaltungskurs sucht, sollte darum die eigenen Skills ehrlich einschätzen und realistisch planen, was er lernen möchte (Weitere Tipps: Weiterbildung finden).

 

Finde jetzt deinen Buchhaltungskurs.

 

Weiterbildung finanzieren: Tipps und Tricks

Eine Weiterbildung kann dir viel bringen – verlangt dir aber auch viel ab. Disziplin, Zeit, Grips und Schweiss. Nicht zuletzt: Geld. eggheads.ch zeigt dir Wege auf, wie du Kurs, Seminar oder Lehrgang finanzieren kannst.

Benjamin Franklin frei übersetzt: Weiterbildung lohnt sich

Weiterbilden lohnt sich

Dein Entschluss, eine Weiterbildung zu besuchen, ist felsenfest. Nun stellt sich die Frage, wie du das Geld dafür zusammen bekommst. Vielleicht ging dir der gleiche Gedanke durch den Kopf, wie diesem Zeitgenossen auf Twitter.

Ein Certificate of Advanced Studies (CAS) kostet durchschnittlich rund CHF 7500, ein Diploma of Advanced Studies (DAS) rund 15’000, für einen Master of Advanced Studies (MAS) werden durchschnittlich rund CHF 25’000 fällig und für einen Master of Business Administration (MBA) oder einen Executive Master of Busines Administration (EMBA) rund CHF 33’000. Wobei die prestigeträchtigsten das Zwei- oder Dreifache davon kosten können.

Mit anderen Worten:

  • CAS: rund so viel wie ein Schweizer durchschnittlich im Monat verdient.
  • DAS: so viel wie ein Gebrauchtwagen kostet.
  • MAS: so viel wie ein Mittelklassewagen
  • EMBA/MBA: ein Luxusauto

Diese Kosten werden für die Kursgebühren fällig, dazu kommen möglicherweise Gebühren für die Zulassung oder Prüfungen. Nicht zu vergessen sind Ausgaben für Lehrmittel, Verpflegung, allfällige Übernachtungen oder Studienreisen. Substanziell auswirken können sich allfällige Lohneinbussen, wenn du das Arbeitspensum reduzierst.

Entsprechend den substanziellen Kursgebühren für eine Weiterbildung und dem hohen Stellenwert, den Schweizerinnen und Schweizer der Arbeit beimessen, beläuft sich der Gesamtumsatz mit Kursen, Seminaren, Lehrgängen und anderen Programmen auf jährlich 5,3 Mrd. Schweizer Franken (Quelle).

Umsatz Weiterbildung Schweiz

Der Umsatz mit Weiterbildung in der Schweiz beträgt rund 5,3 Mrd. Schweizer Franken.

 

Zum Vergleich: Die Hotellerie der Schweiz, die der eigene Branchenverband als Rückgrat des Tourismus bezeichnet, erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von über 10 Milliarden Franken (Quelle).

Die Hotellerie setzt gut doppelt so viel im in der Schweiz wie die Weiterbildung

Die Hotellerie in der Schweiz (im Bild das Grandhotel Griessbach) setzt gut zwei Mal so viel um wie die Weiterbildung: gut CHF 10 Mrd. jährlich.

eggheads.ch zeigt dir nun Wege auf, wie du deine nächste Weiterbildung finanzieren kannst.

 

1. Selbstzahler

In weiser Voraussicht hast du Geld zur Seite gelegt, auf das du zugreifen und für deine Weiterbildung einsetzen kannst. Wenn sich dir diese Möglichkeit bietet, bist du weniger abhängig von anderen wie z.B. Arbeitgebern oder Stipendien. Tipp: vergiss nicht, die Weiterbildungskosten bei der Steuererklärung anzugeben, so musst du dem Steueramt weniger abliefern. Erfahre in unserem Blogpost, was in deinem Kanton gilt.

 

2. Arbeitgeber

Eine berufliche Weiterbildung bringt Angestellte und Arbeitgeber weiter: darum sind Unternehmen in der Regel interessiert, sich an der Weiterbildung ihres Personals zu beteiligen. Gut zwei von drei Erwerbstätigen gaben bei der letzten Umfrage des bfs 2011 an, dass sie ihr Arbeitgeber bei einer Weiterbildungsaktivität unterstützt hat. Am häufigsten beteiligen sich Arbeitgeber an nicht-formalen Weiterbildungen, d.h. Aktivitäten, die zu keinem Diplom führen wie Kurse, Seminare, oder Workshops (Quelle).

Je mehr neu erworbenes Wissen und neue Fähigkeiten deinem Brötchengeber bringen, umso grösser dürfte die Beteiligung deines Arbeitgebers ausfallen. Zusammen mit deinem Chef solltest du die Ziele der Weiterbildung vereinbaren und schriftlich festhalten:

  • welchen Betrag an den Kursgebühren er übernimmt
  • ob die Unterrichtszeit als Arbeits- oder Freizeit anzurechnen ist und
  • wie lange du dich für das Unternehmen verpflichtest. Als Faustregel lässt sich sagen, dass der Nutzen aus neu erworbenen Skills nach zwei bis drei Jahren nachlässt.

 

3. Stipendien vom Kanton

Unterstützung für die Ausbildung und Weiterbildung kommt von der öffentlichen Hand. Indirekt unterstützt der Staat, indem er Angebote subventioniert und indem er die Weiterbildungskosten bei der Steuererklärung als Abzug gelten lässt. In der Schweiz sind die Kantone zuständig für die Vergabe von Stipendien, entsprechend unterscheiden sich beispielsweise Anforderungen und die effektiv ausgesprochenen Beteiligungen. Die Stipendieninitiative, die Stipendien national harmonisieren wollte, haben Schweizer Stimmbürger am 4. Juni 2015 abgelehnt. In der Regel stehen Beiträge für die Ausbildung im Vordergrund. Am besten klärst du in deinem Wohnkanton ab, ob du Chancen auf öffentliche Stipendien hast, um deine Weiterbildung zu finanzieren.

Hier findest du eine Übersicht der kantonalen Stipendienstellen

 

4. Stipendien von Stiftungen

In der Schweiz existieren rund 13,000 Stiftungen, die über ein Vermögen von rund CHF 70 Milliarden verfügen (Quelle). Einige haben es sich zur Aufgabe gemacht, die Aus- und Weiterbildung zu fördern. Entscheidend ist jeweils der Stiftungszweck und ob du die nötigen Anforderungen erfüllst. Im Stiftungsverzeichnis des Bundes findest du eingetragene Stiftungen. Tipp: beantrage nur dort ein Stipendium, wo du alle Bedingungen erfüllst. So hast du die grössten Chancen, deine Weiterbildunng zu finanzieren.

 

5. Weiterbildungskredit von Banken

Banken und andere Akteuere des Kapitalmarktes haben Angebote entwickelt, die sich gezielt an Weiterbildungswillige richten. Wie bei einem üblichen Kredit gehst du mit dem Geldgeber einen Vertrag ein: er prüft deine Kreditwürdigkeit (Bonität), vereinbart mit dir Zinssatz und Laufzeit. Da wir keine Kreditexperten sind, empfehlen wir dir, das Kleingedruckte genau zu lesen.

Eine Auswahl von Anbietern:

Credit-Now Cashgate Bob Money
Laufzeit6 bis 48 Monate12 bis 60 Monate 6 bis 120 Monate
Zinssatz 6,9% 7,4% 8,9%
Kreditlimit (in CHF) 2’000 bis 40’000 ab 5’000 1’000 bis 80’000

 

6. Weiterbildungskredit von der Crowd

Geld gibt’s heute nicht mehr nur von Banken: als Alternative etabliert sich “die Crowd” – also potenziell jedermann. Wenn Einzelne ihr Geld gegen einen Zins für eine bestimmte Laufzeit zur Verfügung stellen, spricht man von Crowdlending. Wie die Crowdfunding-Studie 2015 der HSLU zeigte, verzeichnete dieser Bereich das grösste Wachstum: er stieg von 1,8 Millionen CHF im Jahr 2013 auf 3,5 Millionen CHF ein Jahr später (+95%). Für dieses Volumen waren 214 Kampagnen verantwortlich. Trotz stolzen Wachstumsraten steckt Crowdlending im Vergleich zu den knapp CHF 3,9 Milliarden im Konsumkreditmarkt aber noch in einem frühen Stadium (Quelle).

Uns von eggheads.ch gefällt die Idee, dass sich eine Community gegenseitig unterstützt, um eine Weiterbildung zu finanzieren. Wir teilen den gleichen Spirit. Darum sind wir eine Zusammenarbeit mit dem Fintech-Startup Splendit eingegangen. Splendit ist spezialisiert auf Crowdlending für die Ausbildung und Weiterbildung (mehr über unsere Kooperation).

 

Hast du die Finanzierung geregelt? Tipps und Tricks, wie du mehr aus deiner Investition machst, erfährst du in diesem Blogpost.

Bleib neugierig.

 

Photo Credits: thanks to pixabay, Wikimedia

Kurzmitteilung

#Kursbewertungen als Ratingfaktor im Crowdlending

#Kursbewertungen werden wichtiger: sie helfen neu nicht mehr allein bei der Suche nach der richtigen Weiterbildung auf eggheads.ch. Sie liefern Investoren auf der Crowdlendingplattform splendit wichtige Anhaltspunkte für ihre Investitionsentscheide. Dies haben wir in der neuen Zusammenarbeit mit dem Fintech-Startup splendit beschlossen.

Kursbewertung bei eggheads

Welche Weiterbildung ist das Gelbe vom Ei? Die unverwechselbaren Bewertungssymbole von eggheads.ch zeigen, was eine Weiterbildung im Urteil der Absolventen wirklich bietet.

Kursbewertungen als Ratingfaktor im Crowdlending
splendit ist eine Crowdlendinglattform, auf der Studierende ihre Aus- oder Weiterbildung von der Crowd finanzieren lassen können. Neu weist das Startup Investoren auf Kursbewertungen bei eggheads.ch hin. „Die Bewertungen sind für Investoren ein Signal, dass die Kreditsteller eine angesehene Weiterbildung besuchen möchten. Eine Weiterbildung mit guten Bewertungen hat höhere Chancen, die angestrebte Finanzierung zu erreichen“, erklärt Flo Kübler, einer der Gründer von splendit.

Bei uns und auch bei splendit steht die Community im Vordergrund, die sich gegenseitig weiter hilft: sei es bei der Suche nach der richtigen Weiterbildung (bei uns) oder deren Finanzierung (bei splendit). Umso mehr freuen wir uns, gemeinsame Sache zu machen mit dem gleichgesinnten Fintech-Startup.

Mehr über splendit erfährst du im folgenden Video oder auf splendit.ch

[vimeo 89782695 w=500 h=281]

Splendit Film – deu from splend!t on Vimeo.

Master vs. Master: wie sich die Abschlüsse nach Aus- und Weiterbildung unterscheiden

„Ich mache meinen Master“. Oft gehört, diese Aussage. Aber welchen Master genau? eggheads zeigt dir in einer Infografik den Unterschied zwischen dem Masterabschluss nach einem Grundstudium und nach einer Weiterbildung.

Du weisst schon, dass Du einen Weiterbildungsmaster willst? Entdecke MAS bei eggheads und finde den richtigen für dich.

eggheads erklärt MAS, Ausbildungsmaster und Weiterbildungsmaster

eggheads zeigt dir, wie sich ein Ausbildungsmaster (wie MA oder MSc) von einem Weiterbildungsmaster (MAS) unterscheidet.

11 eigentlich belanglose Fragen. Trotzdem beschäftigen sie dich vor der Weiterbildung

Alles Wissenswerte abgeklärt, Talon ausgefüllt, zur Weiterbildung angemeldet: jetzt fieberst du dem ersten Schultag entgegen und stellst dir garantiert viele Fragen. eggheads.ch verrät dir, was viele beschäftigt.

1. Wie lange kann ich maximal schlafen?

Am ersten Kurstag einer Weiterbildung geht es meistens noch nicht zur Sache. Erst stehen das gegenseitige Kennenlernen und Administratives im Vordergrund. Aber willst du jetzt schon zu spät kommen? Versuche, ausgeruht und entspannt am Kursort einzutreffen. Rechne genügend Zeit ein für die Anreise – vor allem, wenn du nicht weisst, wo parkieren oder welchen Bus du nehmen musst. Das mag vielleicht den Schlaf verkürzen. Aber wenn dich Gähnen und Sekundenschlaf bereits am ersten Tag ablenken, gehen dir möglicherweise wichtige Informationen durch die Lappen.

Aufstehen für deine Weiterbildung

Raus aus den Federn, die Weiterbildung ruft.

2. Verlaufe ich mich?

Jede Academy hat ihre eigene Logik, wie die Kursräume angeordnet und bezeichnet sind. Gut möglich, dass du dir vor kommst wie in einer fremden Stadt, wenn du den Etagenplan vor Augen hältst. Wenn nicht gerade ein Ortskundiger, z.B. der Hauswart oder der Rektor um die Ecke läuft, bist du auf dich alleine gestellt. Nimm dir Zeit, dich zurecht zu finden. Spätestens, wenn du Platz nimmst, solltest du sicher sein, dass du im richtigen Kurs sitzt.

Finde den Weg zu deiner Weiterbildung

Manche Hochschule entpuppt sich von innen als Labyrinth. Geh nicht verloren.

3. Neben wem sitze ich?

Die Teilnehmerliste erhältst du vor der Weiterbildung per Email. Viel findest du über die sozialen Netzwerke über die anderen Teilnehmer heraus, wenn du willst. Auch wenn es häufig keine festen Sitzordnungen gibt, aus Gewohnheit entsteht meistens trotzdem eine. Wenn du den ersten Fuss in den Kursraum setzt, wirst du es heraus finden.

4. Wann ist Pause?

Kaum hat dich der Kursleiter begrüsst, denkst du wieder an das eine: die nächste Pause. Gar nicht so abwegig – Pausen sind nicht nur zum Lernen wichtig, sondern um Beziehungen zu knüpfen.

Pausen in einer Weiterbildung

Pause machen, das Gehörte setzen lassen.

5. Wie schmeckt der Kaffee?

Kaffee ist für viele unverzichtbar. Er gehört zum Tag, zum Pausengespräch und zum Lernen. Ist es eine lahme Automatenbrühe, ein süsser Milchschaumkaffee oder temperamentvoller Espresso? Erkundige dich, wo die nächste Kaffemaschine steht und wo du dich sonst noch mit Koffein versorgen kannst.

Kaffee macht dich wach für die Weiterbildung

Kaffee – das Überlebenselixier in mancher Weiterbildung

6. Muss ich immer mitschreiben?

Du kennst den Stress: du klammerst dich geistig an den zuletzt gehörten Satz des Dozenten, wenn du aber beim letzten Nebensatz angekommen bist, ist er plötzlich weg und der Dozent schon einen Schritt weiter. Die letzte Rettung wäre der Sitznachbar, der aber so vertieft zuhört, dass du dich nicht zu stören traust. Viel entspannter ist es mit praktischen Kursunterlagen – sie lassen sich ergänzen und das Zuhören bleibt möglich.

7. Wie ist der Kursleiter?

Aus der Kursbroschüre weisst du schon einiges über den Leiter deiner Weiterbildung: beruflicher Werdegang, Erfolge – vielleicht hast du am Informationstag sogar etwas Persönliches erfahren. Jetzt gilt es ernst und du erfährst, wie er oder sie wirlich drauf ist. Teil deine Eindrücke nach der Weiterbildung in einer Bewertung auf eggheads.

9. Sind die Stühle bequem?

Mit Stuhl und Tisch bildest du während Stunden eine Einheit. Auf einer harten Pritsche fällt es ebenso schwer, den Dozenten zu folgen, wie auf weichen Kissen.

Sitzen auf Stühlen in einer Weiterbildung

Sind die Stühle bequem? Hand aufs Herz: das hat dich vor einer Weiterbildung sicher auch schon beschäftigt.

10. Welche Tasche nehme ich mit?

Rucksack, Kuriertasche oder eine Handtasche? Auf der sicheren Seite bist du, wenn du viel Stauraum hast. Am Ende des ersten Schultags packst du Ordner, Skripte und Bücher ein. Mit einem Rucksack für eine Mount Everest-Ersteigung willst du aber nicht aufkreuzen. Anderseits: wenn du modisch punktest und trotzdem alle Unterlagen unter die Arme klemmen musst, ist auch nicht praktisch. Verflixt.

11. Bekomme ich Rabatte mit dem Studentenausweis?

In deine Weiterbildung hast du einiges investiert. Einen ganz direkten return-on-investment bieten dir Rabatte, die du mit deinem Studentenausweis vielleicht bekommst.

Rabatte für Teilnehmer einer Ausbildung oder Weiterbildung

Studenten winkt manchmal der eine oder andere Rabatt.

Beantworten kann dir diese Fragen vorab niemand. Finde es am ersten Tag deiner Weiterbildung heraus – bleib neugierig.

von eggheads.ch

Photo credits: thanks to unsplash (2, 5), flickr (4, 9

Newlygrads Weiterbildung CAS Social Media Management HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich

#Newlygrads: HWZ diplomiert 21 Social-Media-Manager

Der achte CAS Social Media Management an der HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich ist abgeschlossen. Insgesamt 21 Absolventinnen und Absolventen haben am 27. Januar 2015 im Zunfthaus zur Zimmerleuten ihr Zertifikat erhalten. Den besten Abschluss haben Clemens Gähwiler und Evelyn Ruckstuhl mit einer Schlussnote von 5.5 erzielt.

Newlygrads Weiterbildung CAS Social Media Management HWZ Hochschule für Wirtschaft Zürich

Newlygrads feiern

Der nächste CAS Social Media Management der HWZ startet am 30. Januar 2015. An 20 Studientagen wurden die Studierenden befähigt, aus der Perspektive der integrierten Kommunikation eine Social-Media-Strategie für ihr Unternehmen zu entwickeln und umzusetzen. Angesprochen waren insbesondere Marketing- und Kommunikationsprofis, die ihre Kompetenzen mit den neusten Entwicklungen im Bereich der interaktiven digitalen Medien ergänzen.

Die 21 Absolventinnen und Absolventen des CAS Social Media Management sind:
Ackermann Thomas, Brügger Fabienne, Carbis Deborah, Della Rossa Roman, Engi Predrag, Fisch Fabienne, Gähwiler Clemens, Grütter Raffael, Herr Patrick, Hollenstein Gabriela, Hutzli Tina, Keller Alexander, Kemp Andreas, Kuster Nina, Lötscher Esther, Rohrer Rahel, Ruckstuhl Evelyn, Samson Patrick, Suter Gabriela, Visnjic Ognjen, Zetzema Doris