Die richtige Weiterbildung finden: So geht’s

Du willst weiterkommen im Job? Die Chancen stehen gut, dass du dafür wieder die Schulbank drückst. Wie aber lässt sich die richtige Weiterbildung finden? Einige Tipps von eggheads.ch

  • Traumpartner? Check.
  • Traumhaus? Check.
  • Perfekter Job? Check.
  • Die richtige Weiterbildung? Wie finde ich sie bloss…

Die Suche ist anspruchsvoll. Aber wer sucht, der findet. Lass dir von eggheads.ch zeigen, wie du aus den unzähligen Weiterbildungsmöglichkeiten die richtige findest. Wir empfehlen dir, folgende Fragen für dich durchzugehen.

Am Ende des Beitrags findest du die Checkliste als Infografik und als .pdf zum Herunterladen.

  1. Was hast du gelernt? Was kannst du?

Wenn du eine Weiterbildung suchst, beschäftigst du dich sehr intensiv mit dir selbst. Zu Beginn auf der Suche nach dem geeigneten Kurs, Seminar oder Lehrgang steht darum eine Bestandesaufnahme: Welche Qualifikationen bringst du mit? Welche Stärken und Schwächen hast du?

Bevor du Lehrbücher verschlingst, geh selber über die Bücher.

Von Kollegen und Vorgesetzten erhältst du im Job direktes und indirektes Feedback, das sehr aufschlussreich ist. Wirf auch einen Blick in Arbeitszeugnisse und schärf so den Blick auf deine eigenen Kompetenzen. Wenn du den Status Quo sauber analysierst, fällt der nächste Schritt deutlich einfacher: herauszufinden, was du lernen möchtest – oder solltest.

 

  1. Was möchtest du lernen?

Ohne klare Ziele wird es schwierig, die richtige Weiterbildung zu finden. Möchtest du dich im aktuellen Job verbessern, auf der Karriereleiter eine Stufe höher klettern oder planst du gar einen Neuanfang in einem noch neuen Job?

Wenn du anwendungsbezogenes oder branchenspezifisches Wissen für deine tägliche Arbeit brauchst, kommen für dich andere Weiterbildungsangebote in Frage, als wenn du ein vertieftes und konzeptionelles Verständnis für dein Fachthema erlangen möchtest.

Deine Zielsetzung bestimmt, welcher Kurstyp für dich geeignet ist: es könnte ein Kurs, Seminar oder E-Learning sein oder ein Lehrgang an einer Universität oder Fachhochschule.

 

  1. Wie fällt dir das Lernen am einfachsten?

Hand aufs Herz: wir lernen nicht alle gleich. Darum ist nicht jedes Kursformat für jeden geeignet. Manch einer lernt am besten auf eigene Faust im Selbststudium, andere sind froh, wenn sie verbindliche Strukturen verpflichten. E-Learnings oder Blended Learnings eignen sich besser für den ersten Lerntyp, denn bei diesen Weiterbildungen können die Teilnehmer selber bestimmen, wie schnell sie vorankommen möchten.

Der zweite Lerntyp ist in klassischen Formaten mit Präsenzunterricht besser bedient. Es motiviert sie, wenn auch andere regelmässig zu den Kursen erscheinen und sie so den Austausch pflegen und ein Netzwerk knüpfen können.

 

  1. Wie richtest du die Weiterbildung zeitlich ein?

Keine Zeit. Diese Antwort war in einer Studie des bfs der meist genannte Grund, warum Schweizerinnen und Schweizer keine Weiterbildung besuchen. Wenn du eine Fortbildung ins Auge fasst, muss sie mit deinen bestehenden beruflichen und persönlichen Verpflichtungen unter einen Hut gehen (Tipps, wie das geht).

Etwas Neues lernen braucht Zeit.

Bevor du einen Weiterbildungsvertrag unterschreibst, schau mal deine Agenda an und geh auf Nummer sicher, dass du dir Zeit frei schaufeln kannst für die Teilnahme sowie die Vor- und Nachbereitung der Lehrveranstaltungen. Wenn du eine Hochschulweiterbildung wie ein Certificate of Advanced Studies (CAS) oder Master of Advanced Studies (MAS) besuchst, geben die ECTS-Punkte Auskunft, wie aufwändig das Erreichen des Abschlusses notwendig ist. Bei Kursen oder Seminaren erfährst du mehr in den Kursausschreibungen.

 

  1. Wie finanzierst du die Weiterbildung?

Neben Zeit (Hirnschmalz, Sitzleder und Lerngeduld) braucht eine Weiterbildung auch finanzielle Mittel. Meistens sind die Arbeitgeber interessiert, dass ihr Personal fit ist auf seinen Fachthemen. Darum ist es gut möglich, dass sich deine Firma an den Kurskosten beteiligt oder sogar Arbeitszeit zur Verfügung stellt. Am besten suchst du mit deinem Chef das Gespräch und überzeugst ihn oder sie, was ihr beide davon habt, wenn du wieder die Schulbank drückst.

Wenn du nicht aus eigener Kraft in deine berufliche Zukunft investieren kannst, kommen für dich vielleicht auch alternative Finanzierungsformen in Frage. Das kann ein Bildungskredit sein oder Crowdfunding. Tipps, wie du deine Weiterbildung finanzieren kannst.

Und nicht vergessen: berücksichtige bei den Kosten auch mögliche Lohnausfälle, wenn du dein Arbeitspensum für die Weiterbildung reduzierst.

 

  1. Die richtige Weiterbildung: Kurs, Seminar oder Lehrgang auswählen

Es spielt keine Rolle, ob du eine Berufs- oder Laufbahnberatung besuchst, dich an einer Messe informierst oder das Internet abklapperst: wenn du dir sicher bist, welche Kriterien wichtig sind, verlierst du dich nicht im Weiterbildungsdschungel.

Jetzt zeigen wir dir, worauf du bei konkreten Weiterbildungsmöglichkeiten achten musst:

  • Kursausschreibung: steht alles zu Zielen, den Kursinhalten und den gestellten Anforderungen drin? Gehen die Gebühren klar? Sind die Informationen aktuell?
  • Dozenten: bei der beruflichen Weiterbildung ist es das A und O, dass die Dozenten wissen, wovon sie reden. Prüfe, ob die Dozenten ausgewiesene Erfahrung in ihrem Metier mitbringen und auch fähig sind, diese zu vermitteln.
  • Methodik: guter Lernstoff ist das eine, das andere: wie er vermittelt wird. Weiterbildungen finden im klassischen Frontalunterricht statt oder auch als videobasierte Online-Kurse. Wähle die Methodik, die dir liegt.
  • Abschluss: winkt dir ein Diplom oder ein Zertifikat nach der Weiterbildung? Am meisten hast du davon, wenn es auf dem Arbeitsmarkt anerkannt ist. Mach dich in deiner Branche oder bei Branchenverbänden schlau.
  • Preis: Mit welchen Ausgaben musst du unter dem Strich rechnen? Zähle neben den Kurskosten auch allfällige Gebühren für die Anmeldung oder Prüfung dazu. Ebenfalls brauchst du Lehrmaterialien wie z.B. Bücher oder Skripte. Last but not least: nimmst du Lohnausfälle in Kauf, um die Weiterbildung zu absolvieren?
  • Qualität: Ein Anhaltspunkt, wie gut ein Anbieter ist, kann ein Label sein. Meistens triffst du das Eduqua- oder EFQM-Label an. Wie zufrieden Absolventen mit den Kursen, Seminaren oder Lehrgängen waren, die sie besucht haben, findest du bei eggheads Bewertungen von Weiterbildungen.

Heute lernen wir ein Leben lang. Umso wichtiger ist es, dass dich deine Weiterbildung weiter bringt.

Denk aber auch dran: je mehr du in deine Fortbildung rein steckst, umso mehr ziehst du für dich raus. Also mach mit, wenn du dabei bist.

Jetzt die richtige Weiterbildung finden.

Lade hier die Checkliste Weiterbildung als Infografik herunter.

Checkliste Weiterbildung herunterladen

Mit der Checkliste von eggheads.ch findest du die richtige Weiterbildung.

Wenn du lieber ein pdf magst: Checkliste-Weiterbildung-eggheads.ch jetzt downloaden.

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Die richtige Weiterbildung finden: so geht's. Tipps & Checkliste
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Die richtige Weiterbildung finden: so geht's. Tipps & Checkliste
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Wie finde ich die richtige Weiterbildung aus all den Kursen, Seminaren und Lehrgängen? Tipps und eine Infografik von eggheads.ch
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